Kripo untersucht den Ort der Brandkatastrophe

Olymp

Vier Tage nach dem verheerenden Feuer auf Maria Lindenhof, das den Olymp Sportpark, angrenzende Tennishallen und eine Physiotherapie-Praxis vernichtet hat, untersuchen Brandsachverständige der Kriminalpolizei am Dienstag den Unglücksort. Sie wollen herausfinden, aus welchem Grund das Feuer in der Nacht zu vergangenem Freitag ausgebrochen ist. Keine einfache Sache.

DORSTEN

, 31.07.2017, 17:34 Uhr / Lesedauer: 1 min
Kripo untersucht den Ort der Brandkatastrophe

In diesem Trümmerfeld suchen Sachverständige der Kripo am Dienstag nach der Brandursache.

„Das ist keine einfache Sache“, bestätigte Polizeisprecher Michael Franz am Montag auf Anfrage. „Das Objekt ist groß, der Grad der Zerstörung ebenfalls.“ Die Fachleute werden auch die Inhaber Herbert Thiel und Michael Göritz befragen und Mitarbeiter, die am Donnerstagabend zuletzt im Gebäude waren. „Vielleicht lässt sich dann genauer bestimmen, wo das Feuer ausgebrochen ist.“ Ob das reiche, um die Ursache zweifelsfrei zu ermitteln, sei ungewiss.

Gespräch mit Stockhoff

Thiel und Göritz werden Dienstagmittag im Rathaus mit dem Bürgermeister die Situation erörtern. Tobias Stockhoff hatte angekündigt, dass die Stadt helfen wird, wo immer es möglich ist. Das gefällt auch dem stellvertretenden Vorsitzenden der SPD-Fraktion, Michael Baune. „Ein Dorsten ohne Olymp? Das mögen wir uns nicht vorstellen, die Dorstener nicht, die Sporttreibenden nicht, die Mitarbeitenden und Eigentümer nicht, niemand.“

TTV-Angebot

Die Journalistin Jana Magdanz, die die Öffentlichkeitsarbeit für den Olymp Sportpark macht, bestätigte am Montag, dass es nach wie vor viel Unterstützung und Solidaritätsbekundungen gibt. Die Redaktion erreichte ein Hinweis des Tischtennis-Vereins TTV Hervest-Dorsten. Der bietet Olymp-Mitgliedern an, in der benachbarten St.-Ursula-Halle ab 15. August (dienstags und freitags ab 19 Uhr) „eine neue Sportart kennenzulernen“.

Die Feuerwehr hatte verhindern können, dass die Flammen auf die Halle übergreifen. TTV-Pressesprecher Florian Wallkötter: „Für die Übergangsphase bis zu einer möglichen Wiedereröffnung des Sportparks, kann zu vergünstigten Konditionen am Trainingsbetrieb teilgenommen und am Ende auch wieder fristlos gekündigt werden.“

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