Konzertreihe geht weiter - und eine erfolgreiche Sängerin kehrt heim

dzFine-Art-Jazz

Es kann endlich weitergehen mit der erfolgreichen Reihe „Fine Art Jazz“: Ein Konzert zieht um und bald kommt eine berühmte Sängerin zurück in ihre Heimatstadt Dorsten.

Dorsten

, 08.06.2020, 14:30 Uhr / Lesedauer: 2 min

Gute Neuigkeiten von der Reihe „Fine-Art-Jazz“: Die Agentur „Public Jazz“ hat die Genehmigung, das Konzert mit der Band „Masaa“ stattfinden zu lassen. Allerdings nicht - wie ursprünglich geplant - im städtischen Begegnungszentrum „Das Leo“ in Dorsten, sondern in der Schwarzkaue Schlägel & Eisen in Herten.

„Wir mussten den Spielort für den 20. Juni (Samstag) ab 20 Uhr wechseln, weil die aktuellen Auflagen nur eine Kapazität von 20 Plätzen im Leo zulassen“, erklären die Veranstalter gegenüber unserer Redaktion. Karten behalten ihre Gültigkeit.

„Idealer Ort für Veranstaltungen“

„Die Schwarzkaue hingegen ist in diesen Zeiten ein idealer Ort für Veranstaltungen mit 80 bis 100 Personen. Abstände können problemlos eingehalten werden, getrennter Ein- und Ausgang, großer Abstand zur Bühne und auch die Bühne selbst ist groß genug, damit die Künstler ihren Abstand untereinander einhalten können.“

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Mehrere hundert Euro haben die PublicJazzer bereits für die Umsetzung der Schutzmaßnahmen ausgegeben. Desinfektionsmittel und Masken, Hinweisschilder, Schutzeinrichtungen für Ein- und Auslass und selbst für die Musiker wurden spezielle Schutzeinrichtungen angeschafft. „Für uns ist es sehr wichtig, dass sich die Kultur wieder zeigt und wir so unsere Situation deutlich machen können“, meint Bernd Zimmermann, der Künstlerische Leiter der Reihe.

Romy Camerun kehrt im September für ein Konzert in ihre Heimatstadt zurück.

Romy Camerun kehrt im September für ein Konzert in ihre Heimatstadt zurück. © Privat

Unter dem Motto „Abendland meets Morgenland“ verweben sich bei „Maasa“ tiefempfundene arabische Verse und zeitgenössischer Jazz, gehen Abend- und Morgenland in bisher nicht dagewesener Schlüssigkeit eine lyrische Liaison ein.

Neues Mitglied

Seit 2019 tritt die mehrfach preisgekrönte Band in klanglicher und personeller Neuausrichtung auf. Anstelle des Pianisten Clemens Pötzsch ist Reentko Dirks mit der Doppelhals-Gitarre in die Band eingestiegen - ein außergewöhnlich vielseitiger Gitarrist, der in der Klassik, im Pop wie auch in der Weltmusik zu Hause ist.

Im kommenden Halbjahr können sich die Dorstener Jazzfans übrigens auf einen besonderen Leckerbissen freuen: Am 12. September wird Romy Camerun mit ihrer Band im Wulfener Gemeinschaftshaus auftreten.

Die in Dorsten aufgewachsene Top-Vokalistin gehört seit Jahrzehnten zu den besten und musikalischsten Deutschen Jazzsängerinnen. Offen für musikalische Einflüsse aus unterschiedlichen Richtungen steht sie sicher in der Tradition des blues-beeinflussten Jazzgesangs.

Als Universitätsdozentin tätig

Sie arbeitete unter anderem mit exzellenten Jazzmusikern wie Benny Golson, Ack van Royen oder Charly Antolini. Die Lokalmatadorin hat in den letzten Jahren als Universitätsdozentin viele Jazzsängerinnen ausgebildet

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