Keine steigende Tendenz vor Ort

03.10.2007, 17:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

In Bezug auf Konsumart und -häufigkeit von Cannabis bei jungen Menschen gibt es widersprüchliche Angaben. Je nach Durchführung der Studie variieren die Zahlen deutlich.

Die Pressestelle der Techniker Krankenkasse berichtet, dass "die Zahl der Klinikeinweisungen aufgrund von Cannabis-Konsum bei den 15- bis 25-Jährigen innerhalb von fünf Jahren um über 60 Prozent auf rund 760 Fälle" gestiegen sei. Dabei beruft sich die Kasse auf Zahlen des Statistischen Bundesamtes. In Dorsten scheint es allerdings keine steigende Tendenz zu geben. Guido Bunten, stellvertretender Geschäftsführer des Elisabeth-Krankenhauses: "Keine Auffälligkeiten". Möglich sei aber auch, dass bei der Einlieferung eines Jugendlichen Cannabis-Konsum nicht erkannt würde.

Cannabis steht in Verdacht, bei prädisponierten Jugendlichen schwere psychische Störungen wie Schizophrenie auszulösen.

In Dorsten ist Alkoholismus im Vergleich zur Abhängigkeit von anderen Substanzen mit Abstand am weitesten verbreitet - bei Erwachsenen und Jugendlichen.

Mehr unter www.drogenberatung-westvest.de und www.bzga.de.

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