Inhaber vom Schwatten Jans rechnet mit starken Umsatzeinbußen wegen der Sperrung der B225

dzStraßenbau

Ab dem 3. Juni wird die B225 zwischen Buerer Straße und Schachtstraße für rund zwei Monate gesperrt. Mitten in der Sperrzone: Franz Vortmann und sein Restaurant „Zum Schwatten Jans“.

Dorsten, Marl

, 27.05.2019 / Lesedauer: 3 min

Viel los ist an diesem Freitagmittag nicht im Restaurant „Zum Schwatten Jans“ an der Dorstener Straße (B225). „Das sind schon die Vorboten für die nächsten Wochen“, sagt Betreiber Franz Vortmann und lächelt etwas gequält. Ab dem 3. Juni wird die B225 zwischen Buerer Straße und Schachtstraße gesperrt, weil ein Teil der A52 und unter anderem die Anschlussstelle Marl-Frentrop saniert werden. Mitten in der Sperrzone: der Schwatte Jans.

„Uns wurde gesagt, dass wir weiterhin einspurig erreichbar sein werden“, sagt Vortmann. „Als Sackgasse von Dorsten aus, damit wir für die Zeit der Sperrung nicht komplett schließen müssen.“ Ihm sei von Straßen.NRW außerdem eine gute Beschilderung für sein Restaurant auf allen Umleitungsstrecken zugesichert worden.

Sperrung soll zwei Monate dauern

Denn während der angekündigten zweimonatigen Sperre rechnet Vortmann „auf jeden Fall mit Umsatzeinbußen“. Nicht unbedingt bei der Stammkundschaft und den üblichen Reservierungen, „sondern eher bei den Kunden, die nicht reserviert haben und dann auf dem Weg zu uns die Komplikationen bemerken.“ Vortmann fürchtet, dass gerade diese Kunden dann umdrehen und einfach woanders hinfahren. „Deswegen hoffe ich auf eine gute Ausschilderung.“

Eigentlich sollte die Sperrung der B225 und der Anschlussstelle Marl-Frentrop schon ab Montag (27.5.) erfolgen. Diesen Termin hat Straßen.NRW am Freitag um eine Woche nach hinten verschoben. Grund sei die „Komplexität der Planungen für die Verkehrsführung, auch in Hinblick der Fahrbahnsanierung der A52 bei Marl sowie des innerstädtischen Verkehres“, wie der Landesbetrieb mitteilte.

Im Zuge der Arbeiten werden die Auf- und Abfahrten der Anschlussstelle Marl-Frentrop mit Ampeln ausgestattet, weil sich dort laut Straßen.NRW in den vergangenen Jahren vermehrt Unfälle gegeben hat.

Warum die Anschlussstelle nicht erst gesperrt wird, wenn die A52 fertig ist

Die Unfallhäufung ist auch der Grund, warum die Anschlussstelle gerade jetzt gemacht wird, wo sich doch auf der A52 aufgrund der Fahrbahnsanierung der Verkehr ohnehin knubbelt und eine freie Anschlusstelle Marl-Frentrop zumindest etwas Entlastung bringen würde.

„Aus unserer Sicht sind das zwei verschiedene Maßnahmen“, sagt Straßen.NRW-Sprecher Markus Miglietti. „Einmal die Deckensanierung und einmal die Entfernung der Unfallhäufungsstelle.“ Gerade bei Unfallhäufungen sei Eile geboten, „das sollte man jetzt schon zügig machen“.

Lesen Sie jetzt