In den Sommerferien werden Millionen von Euro an den Dorstener Schulen verbaut

dzBaustellen

So viel Geld wie in diesem Jahr ist selten zeitgleich in die Dorstener Schulen gesteckt worden. Neben den normalen Investitionen laufen in den Ferien mehrere wichtige Groß-Projekte weiter.

Dorsten

, 20.07.2019 / Lesedauer: 3 min

In den Sommerferien sind die Schulen in Dorsten geschlossen, auch Kindergärten und andere öffentliche Einrichtungen in Dorsten laufen zum Teil auf Sparflamme. Eine willkommene Gelegenheit für das Zentrale Gebäudemanagement der Stadt, notwendige Sanierungen in und an den Gebäuden in Angriff zu nehmen: Gut 1,2 Millionen Euro (zu großen Teilen aus Fördermitteln) werden dafür in die Hand genommen.

Zudem laufen die bereits angelaufenen Groß-Baustellen weiter: der 4-Millionen-Umbau des Treffpunkts Altstadt (Wir-machen-Mitte-Projekt), die 2-Milllionen-Umrüstung des Gebäudes „Altes Petrinum“ in eine Zentrale Flüchtlings-Unterbringungsseinrichtung des Landes, die 2,25-Millionen-Sanierung der Urbanusschule Rhade (aus Bundes- und Landesmitteln) und die 5,1-Millionen-Umgestaltung der ehemaligen Geschwister-Scholl-Hauptschule, in die in den Herbstferien die Agathaschule einziehen wird.

Zweite Bauphase der Sekundarschule

Einen großen Batzen macht auch der Umbau des Schulzentrums an der Pliesterbecker Straße aus. Hier werden laut Angaben der Stadt in der aktuellen zweiten Bauphase rund 550.000 Euro aus Mitteln des Landesförderprogramms „Gute Schule 2020“ investiert. Wie berichtet, werden Unterrichtsräume für die „Neue Schule“ (Sekundarschule) hergerichtet.

Ebenfalls aus diesem Landestopf kommt das Geld für den Einbau einer neuen Haupteingangstüranlage an der Wilhelm-Lehmbruck-Schule (17.000 Euro) - die vorhandene Türanlage ist laut Stadt kaputt und nicht mehr reparabel. Auch die digitale Infrastruktur an einigen Schulen wird mit „Gute Schule 2020“-Zuwendungen in den nächsten sechs Wochen verbessert: Die Urbanus-Grundschule in Rhade und die Albert-Schweitzer-Schule in Hervest bekommen interaktive Tafelsysteme, am Gymnasium Petrinum und in der Albert-Schweitzer-Grundschule werden die Netzwerkverkabelungen erneuert.

Neuer OGS-Bereich

Aber es finden in den Ferien noch mehr Arbeiten in der Albert-Schweitzer-Schule statt: Sie bekommt neue Geländer am Kelleraufgang im Innenhof, die neue Teeküche im Lehrerzimmer wird mit 10.500 Euro veranschlagt und die räumliche Umgestaltung des Offenen-Ganztagsbereichs im Schulgebäude kostet 80.000 Euro.

Letztere wird mit Mitteln aus einem Bundesförderprogramm finanziert - und zwar aus der 2. Förderphase des „Kommunalinvestitionsfördergesetzes“. Aus diesem Topf kommen auch weitere Sanierungsmaßnahmen am Gymnasium Petrinum: für 280.000 Euro werden hier die Bodenbeläge ausgetauscht, die Wände in Klassenzimmern neu gestrichen, die Akustikdecken mit Beleuchtung erneuert und es werden neue Sonnenschutzanlagen angeschafft.

Brandschutz wird verbessert

Auch an der Pestalozzischule auf der Hardt wird ein Treppengeländer erhöht, an der Wittenbrinkschule wird für 12.000 Euro die ruinöse Schulhofentwässerung instandgesetzt, an der Haldenwangschule der Snoezelen-Raum neu hergerichtet und im Schulzentrum Pliesterbecker Straße darüber hinaus die Brandschutztüren saniert. Letzteres passiert auch in der Petrinum-Sporthalle, wo zudem die Brandmeldesensoren ausgetauscht werden. Und auch im städtischen Kindergarten Talaue/Metastadt wird kräftig gewerkelt: Hier wird die Personaldusche in ein Besucher-WC umgebaut, weil die Kita zum Familienzentrum erklärt wurde.

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