Hoher Krankenstand in der Mensa Lehrer helfen in der Küche aus

Redakteur
Mensa Gesamtschule Wulfen
Archivbild der Mensa der Wulfener Gesamtschule: Wegen des hohen Krankenstands kam es hier zuletzt zu längeren Wartezeiten. Eine warme Mahlzeit bekam aber jeder, der wollte. © Archiv
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Das Robert-Koch-Institut sieht die Grippewelle in Deutschland nach einem sehr frühen Beginn im letzten Herbst bereits als beendet an. Das bedeutet jedoch nicht, dass es nun keine Ansteckungen mehr gibt. Der Krankenstand ist vielerorts ungebrochen hoch. An der Gesamtschule Wulfen musste deshalb zuletzt improvisiert werden.

„Ich komme selbst gerade aus der Mensa“, sagte Schulleiter Hermann Twittenhoff am Donnerstag. „In der Spülküche kann ich auch noch helfen.“ Mehr als die Hälfte der Beschäftigten in der Mensa war zwischenzeitlich krankgeschrieben, die Situation bessert sich aber gerade.

Zuletzt halfen bis zu fünf Lehrerinnen und Lehrer in der Mensa aus. „Die haben dann Aufgaben übernommen, die man als ungelernte Hilfskraft machen kann, denn das sind Lehrer ja an dieser Stelle“, so Twittenhoff. „Unser Küchenteam hat derweil gekocht, was die Töpfe hergaben.“

Zuletzt machte das Gerücht die Runde, dass die Schülerinnen und Schüler wegen des Personalmangels keine warme Mahlzeit mehr in der Mensa bekommen würden. Das sei falsch, betont Twittenhoff. „Jeder, der warm essen wollte, konnte das auch.“

Allerdings habe es teilweise lange Wartezeiten und ein geändertes Angebot gegeben. „Wir haben aber nicht mit einem Süßigkeitenverkauf gearbeitet, sondern wollten ein warmes und gesundes Mittagessen für alle anbieten, die Hunger haben. Und das haben wir auch eingelöst.“