Höhenretter aus dem Kreis Recklinghausen sind am Freitagvormittag an der Barkenberger Allee im Einsatz gewesen. © Guido Bludau
Feuerwehr-Einsatz

Höhenretter holen Notfall-Patienten aus Dachgeschosswohnung in Dorsten

Höhenretter aus mehreren Kreisstädten haben in Dorsten einen Notfall-Patienten aus einer Dachgeschoss-Wohnung geholt. Einen anderen Weg gab es nicht.

Mit einem Großaufgebot von Einsatzkräften hat die Feuerwehr am Freitagmorgen einen Notfall-Patienten aus einer Dachgeschoss-Wohnung in Wulfen-Barkenberg geholt. Höhenretter aus vier Kreisstädten und ein Spezial-Notarztwagen waren alarmiert worden.

Die Spezialisten aus Castrop-Rauxel, Marl, Recklinghausen und Herten waren – teilweise aus der Freizeit – zur Barkenberger Allee gerufen worden, weil der fast 200 Kilo schwere Mann nicht durch das enge Treppenhaus getragen werden konnte. Deshalb wurde ein Rettungskorb über eine Drehleiter ins Obergeschoss des Mehrfamilienhauses gefahren und der Patient schließlich sicher zur Boden gebracht.

Über einen Rettungskorb wurde der Patient sicher zu Boden gebracht.
Über einen Rettungskorb wurde der Patient sicher zu Boden gebracht. © Guido Bludau © Guido Bludau

„Solche Einsätze sind Routine für uns“, bestätigte Einsatzleiter Michael Dolega, Höhenretter-Ausbilder bei der Feuerwehr Marl. Die Spezialisten sind im gesamten Kreisgebiet unterwegs und müssen jährlich 72 Übungsstunden nachweisen, um im Ernstfall das Richtige zu tun.

Der Patient, über dessen Gesundheitszustand nichts bekannt wurde, ist mit einem Spezial-Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht worden. Das Fahrzeug, das ein Unikat im Kreis Recklinghausen ist, ist ausgelegt für Menschen mit einem Körpergewicht bis zu 350 Kilo.

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Veränderungen gab es immer, doch nie waren sie so gravierend. Und nie so spannend. Die Digitalisierung ist für mich auch eine Chance. Meine journalistischen Grundsätze gelten weiterhin, mein Bauchgefühl bleibt wichtig, aber ich weiß nun, ob es mich nicht trügt. Das sagen mir Datenanalysten. Ich berichte also über das, was Menschen wirklich bewegt.
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Stefan Diebäcker
Freier Mitarbeiter
Als „Blaulicht-Reporter“ bin ich Tag und Nacht unterwegs, um über Einsätze von Polizei und Feuerwehr seriös in Wort und (bewegten) Bildern zu informieren. Dem Stadtteil Wulfen gehört darüber hinaus meine besondere Leidenschaft. Hier bin ich verwurzelt und in verschiedenen Vereinen aktiv. Davon profitiert natürlich auch meine journalistische Arbeit.
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Guido Bludau

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