Herbstfest mit WDR4-Konzert und 14 Fanfarenzügen

Drei Tage Programm

So farbenfroh wie am 1. Oktober 2017 präsentiert sich die Altstadt selten: Mehr als 350 Musiker von 14 Fanfarenzügen werden sich an diesem Sonntag dort treffen und mit ihren historischen Uniformen und ihrer handgemachten Musik Augen und Ohren der Besucher des Herbstfestes erfreuen. Aber auch schon an den beiden Tagen zuvor lohnt sich ein Besuch des Festes.

DORSTEN

, 15.09.2017, 17:28 Uhr / Lesedauer: 2 min
Herbstfest mit WDR4-Konzert und 14 Fanfarenzügen

Die Organisatoren und Schirmherren freuen sich auf das Programm des Herbstfestes.

Das ehemalige „Herbst -und Heimatfest“ präsentiert sich in diesem Jahr als „Herbstfest“ in neuem Gewand. „Wir haben uns bei der Vorbereitung gefragt, ob es überhaupt noch Sinn macht, es Heimatfest zu nennen“, sagt Florian Klomfaß von der Veranstaltungsagentur Interevent, die in Kooperation mit der Dorstener Interessengemeinschaft Altstadt das Fest organisiert. Und da schon seit Jahren der Heimatcharakter nicht im Vordergrund gestanden habe, habe man sich schließlich für den prägnanteren Titel „Herbstfest“ entschieden.

Lieb gewonnene Aktionen

Der neue Name bedeutet allerdings nicht, dass die Dorstener auf lieb gewonnene Aktionen verzichten müssen. „Es wird an allen drei Tagen wieder den Wein- und Käsemarkt im Schatten der Agatha-Kirche geben und auch die Fundsachenversteigerung“, kündigt Klomfaß an.  Diese startet am 29. September (Freitag) allerdings schon um 14 Uhr, weil um 19 Uhr prominente Gäste auf dem Marktplatz erwartet werden: Der Sender WDR4 macht dann Halt in Dorsten.

Neben der WDR4-Band, die viele Hits der 70er-Jahre bis heute zum Besten gibt, werden auch Stars der 80er- und 90er-Jahre zu Gast sein: Marvin Broadie, der die Band Soultans mit Hits wie „Can‘t take my hands off you“ an die Spitze der Charts führte, tritt auf, und Sydney Youngblood will mit seinen Hits wie „Sit and wait“ den Marktplatz zum Beben bringen. „Für die jüngere Zielgruppe ist außerdem noch Newcomer Paul Falk mit dabei“, weist Klomfaß auf den 20-jährigen Düsseldorfer hin, der vor Kurzem sein erstes Soloalbum veröffentlicht hat. Bis 24 Uhr ist auf dem Marktplatz Party angesagt.

 

Oktoberfest-Stimmung und Käfertreffen

Am Samstag - sowie auch am Sonntag - gibt es buntes Markttreiben in der Altstadt und den Rotary-Bücherbasar im Alten Rathaus. Gegen 11 Uhr startet auf dem Platz der Deutschen Einheit ein Käfertreffen und auch die kleinen Gäste kommen auf ihre Kosten: Die Quadkids – eine Initiative für benachteiligte Kinder – werden auf dem Lippetorplatz mit ihren Vierrädern zu Gast sein. Auf dem Kinderquadparcours können Interessierte ihre Runden drehen. Es gibt eine Tombola und Kuchen. Der Erlös geht an den Kinderhospizverein Gladbeck. DJ Peter Suttrop will ab 18 Uhr mit den musikalischen Highlights der Münchner Wiesn für Oktoberfest-Stimmung sorgen.

Gemeinsamer Auftritt der Fanfarenzüge

Der Sonntag steht ganz im Zeichen der Fanfarenzüge, denn das Herbstfest wird Austragungsort des Treffens der Interessengemeinschaft reiner Fanfarenzüge. Nicht nur die Schirmherren Tobias Stockhoff und Sparkassendirektor Matthias Feller können sich auf einen Tag voller Musik freuen, den das Fanfarencorps Hervest-Dorsten 1957 bereits zum dritten Mal nach 2001 und 2008 ausrichtet. Der Tag beginnt um 11 Uhr mit einem Sternmarsch der Vereine. Zur Eröffnung spielen die Hervester Musiker auf der Marktplatzbühne. Danach präsentieren die anderen Vereine dort Musikstücke. Um 15 Uhr beginnt das Kurzkonzert des Landes-Naturton-Orchesters in der St.-Agatha-Kirche. „Ein ganz besonderes Highlight“, verspricht Oliver Jahnich, musikalischer Leiter des Hervester Fanfarencorps.

Anschließend (gegen 16.15 Uhr) ziehen alle Vereine nacheinander zum Platz der Deutschen Einheit, wo der Höhepunkt des Tages stattfinden wird: Alle Musiker werden ein gemeinsames Konzert spielen. Um dies zu üben, trafen sich die Musiker bereits im Frühjahr im Schulzentrum an der Pliesterbecker Straße. Dieser gemeinsame Auftritt sei auch ein Zeichen für die Freundschaft zwischen den Vereinen, sagt Werner Rommeswinkel, stellvertretender Geschäftsführer des Fanfarencorps Hervest-Dorsten 1957: „Früher war das Verhältnis durch Konkurrenzdenken geprägt. Heute freut man sich über die Erfolge der anderen Musiker.“

Alle Infos gibt es auf der Herbstfest-Homepage

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