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Hellweg Baumarkt bekommt zweite Ausfahrt zur Halterner Straße

dzHellweg Baumarkt

Der Hellweg Baumarkt zwischen Halterner Straße und Fürst-Leopold-Allee bekommt eine zweite Ausfahrt. Einige Hervester sind irritiert. Es gibt aber einen Grund für die Baumaßnahme.

Hervest

, 14.05.2019 / Lesedauer: 3 min

Am Hellweg Baumarkt wird gebuddelt. Seit dem Ausbau des Marktes beobachten Hervester, dass eine neue Ausfahrt zur Halterner Straße gebaut wird. Das wundert sie sehr: „Der Baumarkt hat doch schon eine Aus- und Einfahrt zur Fürst-Leopold-Allee“, meinte ein Anrufer gegenüber der Redaktion.

Die neue Ausfahrt basiert auf einem Vertrag aus dem Jahr 2010 zwischen Stadt und Hellweg Baumarkt. Dem Baumarkt wurde vor neun Jahren die Option eingeräumt, sich auf bis zu 10.000 Quadratmeter Verkaufsfläche zu vergrößern. Das ist in diesem Jahr geschehen. Mit der Betriebs-Erweiterung geht auch das Anrecht einher, eine zweite Ausfahrt anlegen zu lassen, damit die Autos vom Parkplatz des Baumarktes über die Halterner Straße Richtung Gemeindedreieck abfließen können. Das bestätigte auf Anfrage die Geschäftsführung des Baumarktes.

Arbeiten sind bis Ende Mai fertig

Zurzeit wird an der neuen Ausfahrt gearbeitet. Bennet Kemper vom Planungsbüro Kemper sagte, dass die Arbeiten bis Ende Mai beendet sein werden. „Wir bauen die Ausfahrt bis zur Bordsteinkante der Halterner Straße und legen dann noch eine Mittelinsel auf der Halterner Straße an. Sie soll verhindern, dass die Rechtsabbieger vom Hellweg Baumarkt noch eine Linkswende machen in Richtung Hervest.“

Eine Sprecherin der Straßenmeisterei Marl sagte auf unsere Anfrage, dass die Halterner Straße trotz ihres schlechten Zustandes im Bereich der neuen Hellweg-Ausfahrt nicht saniert werde. „Wir hätten die Fahrbahn-Oberfläche im Zuge unserer Arbeiten abgefräst und neu gemacht, das war aber von Straßen.NRW nicht gewünscht“, so die Auskunft von Bennet Kemper.

Unfallgefahr durch Geisterradler

Unser Hervester Anrufer, der sich keinen Reim auf die zweite Ausfahrt machen konnte, sorgt sich wegen ihr um die Radfahrer, die vom Bahnhof Hervest aus kommend den vor ihnen liegenden, aber falschen Radweg nehmen. „Von denen fährt doch keiner bis zum Gemeindedreieck zurück, um auf der richtigen Radspur auf der anderen Straßenseite die Fahrt in Richtung Hervest fortzusetzen.“ Der Mann fürchtet, dass es Kollisionen zwischen den Geisterradlern und den dann rechtsabbiegenden Autofahrern gibt.

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