Geldautomat der Sparkasse Vest wurde in der Nacht gesprengt

dzAutomatensprengung

Ein Geldautomat der Sparkasse Vest wurde in der Nacht zu Mittwoch gesprengt. Ob die Täter Beute machten, ist noch unklar. Auch ein Hubschrauber war im Einsatz.

von Guido Bludau, Bianca Glöckner

Dorsten

, 07.10.2020, 08:49 Uhr / Lesedauer: 1 min

Diese Tat dürfte einigen Menschen in Dorsten den Schlaf geraubt haben - mitten in der Nacht, gegen 2.30 Uhr, gab es an der Gottlieb-Daimler-Straße einen ohrenbetäubenden Knall: Vor dem Hagebaumarkt wurde ein Geldautomat der Sparkasse Vest in die Luft gesprengt. Der Automat, der in einem Pavillon untergebracht war, wurde dabei erheblich beschädigt.

Der zerstörte Geldautomat

Der zerstörte Geldautomat © Guido Bludau

Die Explosion schreckte auch einen Wachmann auf, der in einem benachbarten Autohaus seinen Dienst versah. Er bemerkte nur noch einen schwarzen Wagen, der mit hoher Geschwindigkeit vom Tatort floh. Ein anderer Zeuge, der die Polizei gegen 2.30 Uhr alarmiert hatte, hatte zuvor bereits eine Person an dem Pavillon gesehen.

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Sprengung eines Geldautomaten

Der Pavillon wurde erheblich beschädigt

Das Gebäude wurde durch die Detonation erheblich beschädigt, Türen aus ihren Verankerungen gerissen. Trümmerteile und vor allem Glassplitter verteilten sich über dutzende Meter auf dem Parkplatz und der angrenzenden Straße.

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Geldautomatensprengung

Der Geldautomat im Pavillon auf dem Parkplatz des Hagebaumarktes wurde in der Naht zu Mittwoch gesprengt.
07.10.2020
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Der Geldautomat im Pavillon auf dem Parkplatz des Hagebaumarktes wurde in der Nacht zu Mittwoch (7.10.) gesprengt.© Guido Bludau
Der Geldautomat im Pavillon auf dem Parkplatz des Hagebaumarktes wurde in der Nacht zu Mittwoch (7.10.) gesprengt.© Guido Bludau
Der Geldautomat im Pavillon auf dem Parkplatz des Hagebaumarktes wurde in der Nacht zu Mittwoch (7.10.) gesprengt.© Guido Bludau
Der Geldautomat im Pavillon auf dem Parkplatz des Hagebaumarktes wurde in der Nacht zu Mittwoch (7.10.) gesprengt.© Guido Bludau
Der Geldautomat im Pavillon auf dem Parkplatz des Hagebaumarktes wurde in der Nacht zu Mittwoch (7.10.) gesprengt.© Guido Bludau
Der Geldautomat im Pavillon auf dem Parkplatz des Hagebaumarktes wurde in der Nacht zu Mittwoch (7.10.) gesprengt.© Guido Bludau
Der Geldautomat im Pavillon auf dem Parkplatz des Hagebaumarktes wurde in der Nacht zu Mittwoch (7.10.) gesprengt.© Guido Bludau
Der Geldautomat im Pavillon auf dem Parkplatz des Hagebaumarktes wurde in der Nacht zu Mittwoch (7.10.) gesprengt.© Guido Bludau
Der Geldautomat im Pavillon auf dem Parkplatz des Hagebaumarktes wurde in der Nacht zu Mittwoch (7.10.) gesprengt.© Guido Bludau
Der Geldautomat im Pavillon auf dem Parkplatz des Hagebaumarktes wurde in der Nacht zu Mittwoch (7.10.) gesprengt.© Guido Bludau
Der Geldautomat im Pavillon auf dem Parkplatz des Hagebaumarktes wurde in der Nacht zu Mittwoch (7.10.) gesprengt.© Guido Bludau
Der Geldautomat im Pavillon auf dem Parkplatz des Hagebaumarktes wurde in der Nacht zu Mittwoch (7.10.) gesprengt.© Guido Bludau
Der Geldautomat im Pavillon auf dem Parkplatz des Hagebaumarktes wurde in der Nacht zu Mittwoch (7.10.) gesprengt.© Guido Bludau
Der Geldautomat im Pavillon auf dem Parkplatz des Hagebaumarktes wurde in der Nacht zu Mittwoch (7.10.) gesprengt.© Guido Bludau
Der Geldautomat im Pavillon auf dem Parkplatz des Hagebaumarktes wurde in der Nacht zu Mittwoch (7.10.) gesprengt.© Guido Bludau

Die Kripo nahm noch in der Nacht die Ermittlungen auf. Ob Beute gemacht wurde, ist bislang unklar. Das Gelände war laut Polizeisprecherin Ramona Hörst weiträumig abgesperrt, auch die Marler Straße. Da sich am Geldautomaten noch Sprengstoffreste befanden, wurden die Reste gegen 9 Uhr in der Nähe auf offenem Feld kontrolliert gesprengt.

Eine Folge der Sperrung: Das benachbarte Möbelhaus Poco blieb am Morgen geschlossen. Die Ermittlungen und die Spurensuche dauern noch an. Zeugen, die in der Nacht etwas Verdächtiges beobachtet haben, werden gebeten, sich mit dem Fachkommissariat in Verbindung zu setzen: Tel. (0800) 2361 111.

Die Polizei war mit einem Großaufgebot vor Ort.

Die Polizei war mit einem Großaufgebot vor Ort. © Guido Bludau

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