Geisterfahrer akzeptiert jetzt doch seine Bewährungsstrafe

Berufung zurückgenommen

Der Fall ist abgeschlossen, die Fragen bleiben: Der 70-jährige Geisterfahrer aus Dorsten, der ein Lehrer-Ehepaar aus Münster totgefahren hat, hat seine Verurteilung zu 21 Monaten Haft auf Bewährung nun doch akzeptiert.

DORSTEN/ESSEN

26.02.2014, 17:24 Uhr / Lesedauer: 1 min

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Als „rücksichtslos“ hatten die Richter das Fahrverhalten des Dorsteners damals bezeichnet. Und das ärgerte den 70-Jährigen offenbar so sehr, dass er das Urteil nicht akzeptieren wollte und Berufung einlegte.

Sein Verteidiger hatte schon beim ersten Prozess von einem „Augenblicksversagen“ gesprochen. Und davon, dass der 70-Jährige sehr wohl charakterlich geeignet sei, weiter als Autofahrer am Straßenverkehr teilzunehmen. Und das wolle er auch. Freiwillig werde er den Führerschein deshalb auf keinen Fall abgegeben, hieß es damals. Genau das hat der Dorstener nun aber doch getan. Er will seit dem Unfall auch gar nicht mehr selbst gefahren sein. Durch die Berufungsrücknahme ist das Urteil jetzt rechtskräftig.

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