Coronavirus

Gedenkfeier für Corona-Opfer findet digital statt

Die für Montag (29.3.) auf dem Dorstener Markplatz geplante Gedenkfeier für die Opfer der Corona-Pandemie findet nur in digitaler Form statt. Am Abend wird es einen Livestream geben.
Dorstener sind eingeladen, am Montagabend um 20 Uhr eine Kerze ins Fenster zu stellen und der Verstorbenen im Zusammenhang mit dem Coronavirus zu gedenken. © dpa

In Gedenken an die Verstorbenen im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion hatte die Stadt Dorsten jüngst zu einem interreligiösen Gebet auf dem Markplatz eingeladen. Nun gibt es eine Änderung: Aufgrund der weiterhin ansteigenden Anzahl an Neuinfektionen findet die Gedenkfeier nur digital statt, wie die Stadt mitteilte.

Am Montag (29.3.) wird es ab 20 Uhr auf www.dorsten.de/gedenken einen Livestream geben. Begleitet wird das Gebet am Montagabend, wie angekündigt, von Karl-Erich Lutterbeck (Evangelische Kirchengemeinde Dorsten), Pfarrer Dr. Stephan Rüdiger (Katholische Pfarrgemeinde St. Agatha) sowie von Kantor Isaac Tourgmann von der jüdischen Kultusgemeinde und Vorbeter Lütfü Arslan von der Hervester Moscheegemeinde an der Halterner Straße.

Am 29. März vor einem Jahr wurde der erste am Coronavirus verstorbene Dorstener gemeldet. Es handelte sich um einen 70 Jahre alten Mann mit Vorerkrankungen. Seit Beginn der Pandemie sind 56 Menschen aus Dorsten an oder mit dem Virus gestorben. Im gesamten Kreisgebiet gab es 747 Todesfälle im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion.

Bürgermeister Tobias Stockhoff lädt alle Dorstener ein, am Montagabend um 20 Uhr zur Hause eine Kerze ins Fenster zu stellen, um ihre Anteilnahme auszudrücken.

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