Förderverein will die Gnadenkirche retten

Es fehlt Geld

Die Gnadenkirche in Wulfen. Genutzt wird sie nur selten, doch ein Förderverein will ihr neues Leben einhauchen. Denn sonst ist das kleine Gotteshaus bald Geschichte.

WULFEN

von Von Sabine Bornemann

, 09.07.2012, 15:16 Uhr / Lesedauer: 2 min

Elektrik und Heizung müssen allerdings auch bald überholt werden. Nun soll ein Förderverein Gnadenkirche e.V. gegründet werden, um etwa 3000 Euro pro Jahr durch eigene Veranstaltungen zu erwirtschaften. Moderator Frank Pawellek forderte die Gäste auf, sich die Gnadenkirche im Jahr 2020 vorzustellen. "Wie sieht das Gebäude dann aus? Was könnte sich darin abspielen?" Es zeichnete sich schnell ab, dass es nicht nur um den Erhalt des Hauses geht, sondern vielmehr darum, es dauerhaft und vielfältig mit Leben zu füllen. Den Luxus, einen reinen Gottesdienstraum zu unterhalten, der unter der Woche leer steht, kann sich heute kaum noch jemand leisten. Der Umbau zum multifunktionalen Gemeindesaal erfordert ein Umdenken, ist aber die einzige Chance zum Erhalt. Bisher war nur eine Gruppe jede Woche in der Gnadenkirche aktiv: das Gepa-Café mit dem Eine-Welt-Laden. Parallel öffnet in den nächsten Wochen eine Handarbeitsgruppe. Von dem Nebeneinander erhoffen sich beide Gruppen einen fruchtbaren Austausch.

Elektrik und Heizung müssen allerdings auch bald überholt werden. Nun soll ein Förderverein Gnadenkirche e.V. gegründet werden, um etwa 3000 Euro pro Jahr durch eigene Veranstaltungen zu erwirtschaften. Moderator Frank Pawellek forderte die Gäste auf, sich die Gnadenkirche im Jahr 2020 vorzustellen. "Wie sieht das Gebäude dann aus? Was könnte sich darin abspielen?" Es zeichnete sich schnell ab, dass es nicht nur um den Erhalt des Hauses geht, sondern vielmehr darum, es dauerhaft und vielfältig mit Leben zu füllen. Den Luxus, einen reinen Gottesdienstraum zu unterhalten, der unter der Woche leer steht, kann sich heute kaum noch jemand leisten. Der Umbau zum multifunktionalen Gemeindesaal erfordert ein Umdenken, ist aber die einzige Chance zum Erhalt. Bisher war nur eine Gruppe jede Woche in der Gnadenkirche aktiv: das Gepa-Café mit dem Eine-Welt-Laden. Parallel öffnet in den nächsten Wochen eine Handarbeitsgruppe. Von dem Nebeneinander erhoffen sich beide Gruppen einen fruchtbaren Austausch.

Viele Ideen für Veranstaltungen

Unter der Woche wird die Gnadenkirche auch regelmäßig von der Ev. Kita Wittenbrink benutzt, die sich einen religionspädagogischen Schwerpunkt gesetzt hat. Leiterin Uli Scherer: "Es gibt schon viele Ideen für Veranstaltungen, aber es ist wichtig, dass wir klein anfangen, damit wir die gesteckten Ziele auch erreichen können." Kulturelle, kreative und Freizeitangebote soll es geben. Die Bandbreite reicht vom Puppenspiel und Theater über Lesungen und Filmvorführungen bis hin zu Spielenachmittagen, Hausaufgabenhilfe und Kunstausstellungen.

Auch die schon seit Jahren laufende Reihe von Kammerkonzerten des Freundeskreis' Kirchenmusik soll fortgesetzt werden. Man spürte in der Runde die tiefe Verbundenheit der Alt-Wulfener mit ihrer kleinen Kirche. Manche haben vor 60 Jahren noch selbst mitgebaut. Frank Pawellek war sehr zufrieden mit der Resonanz: "Da ist wirklich Druck auf dem Kessel. Man spürt einen Veränderungswillen. Das war ein guter Start."

Ansprechpartnerin für Fragen rund um die Gnadenkirche ist Jutta Pawellek, Tel. (02369) 248582.

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