Förderschulen arbeiten an einem gemeinsamen Projekt

Kooperation auf Polnisch

Besuch aus Polen und eine großzügige Spende sorgten für Aufregung und Freude an Dorstens Förderschulen. Drei Lehrerinnen einer Förderschule aus Rybnik sind zum Informationsaustausch in Dorsten. Für die vielfachen Aufgaben an den Förderschulen hatten sich Sponsoren für einen Ford-Transporter gefunden.

DORSTEN

von Von Rüdiger Eggert

, 20.04.2012, 16:35 Uhr / Lesedauer: 1 min

Auch wenn die Sprache noch ein kleines Hindernis ist, Probleme und Sachlage sind in Dorstens Partnerstadt Rybnik wie auch an den Förderschulen in Dorsten ähnlich. Auf Einladung der von Ketteler-Schule sind in dieser Woche die Lehrerinnen Halina Lach-Opalkowska, Henryka Gans (beide Förderschulleiterin) und Justyna Pieczka zu Gast.Erfahrungsaustausch Im letzten Jahr war Margarete Kannengießer, Schulleiterin der von Ketteler-Schule, in Rybnik zum Erfahrungsaustausch. Der Gegenbesuch dient jetzt zu Vertiefung und Vorbereitung von gemeinsamen Projekten. "Auch unsere Kollegen in Polen sind wie wir auf der Suche nach außerschulischen Lernorten. Inklusion ist dort genauso ein Thema wie bei uns", stellte Margarete Kannengießer im Vergleich fest. Bürgermeister Lambert Lütkenhorst freut sich über das Engagement von Margarete Kannengießer. "Wir haben die Rybniker Förderschule schon seit längerer Zeit über die KAB oder mit der Restpfennig-Aktion der Stadt Dorsten unterstützt, aber, was hier stattfindet, ist Städtepartnerschaft konkret", so Bürgermeister Lambert Lütkenhorst.Verschiedene Projekte Das jetzige Treffen dient zur Vorbereitung eines Projektes in der Adventszeit. Parallel wird an beiden Schulen zum Thema Advents- und Weihnachtszeit gearbeitet. Höhepunkt ist eine Besuch von Dorstener Schülern und Lehrern in Rybnik um das Projekt zusammenzuführen. Für die Stadt Dorsten entstehen keine Kosten, da Fördergelder der Landesregierung im Rahmen "Polen-NRW-Jahr" genutzt werden können. Die von Ketteler-Schule und Haldenwangschule wünschten sich schon seit längerer Zeit ein Fahrzeug zum Transport von Schülern. Nicht mit Pauken und Trompeten, aber mit Musik der Haldenwang-Schulband wurde der nagelneue Ford Transit mit neun Sitzplätzen von Schülern und Lehrern empfangen.32 Sponsoren Schon lange bevor Bürgermeister Lambert Lütkenhorst mit dem neuen Gefährt auf den Schulhof kam, herrschte richtig Feierlaune an der Haldenwangschule. Ein großer Teil der 32 Sponsoren hatte sich  auf dem Schulhof versammelt und stellte offiziell den nagelneuen Ford-Transit Transporter vor.

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