Fördermittel sind noch längst nicht ausgeschöpft

Bis 30.9. Anträge stellen

Aus dem "Bürgerbudget Ehrenamt" sind nach Angaben von Bürgermeister Tobias Stockhoff aus Holsterhausen, Hardt, Altstadt, Östrich und Feldmark noch keine Mittel abgerufen worden. Und die Zeit drängt.

Dorsten

, 08.09.2017, 13:46 Uhr / Lesedauer: 1 min

„Das Geld kann nur noch bis Ende des Monats für die jeweiligen Stadtteile beantragt werden“, drängt er darauf, dass in den genannten Stadtteilen für geplante bürgerschaftliche Projekte bald die Anträge gestellt werden.

Bürgerbudget seit Anfang des Jahres

Das Bürgerbudget steht in Dorsten seit Anfang des Jahres zur Verfügung. Auf diese Weise will das „Büro für Bürgerengagement“ ehrenamtliche Aktionen fördern. Die Antragsteller müssen dabei einen Eigenanteil übernehmen: 50 Prozent bei Gesamtkosten bis 500 Euro, 25 Prozent, wenn das Projekt teurer als 500 Euro ist. Die Gelder (38.000 Euro in 2017) werden entsprechend der Einwohnerzahl auf alle Stadtteile verteilt.

Die Spanne reicht von 840 Euro (Deuten) bis 6800 Euro (Holsterhausen). Aber nur die Hälfte der Dorstener Stadtteile hat davon Gebrauch gemacht – in Hervest wurde beispielsweise das Kreativ-Projekt „Jeder kann was“ gefördert, in Lembeck der „Wilkommenshügel“, in Rhade die 800-Jahr-Feier. Auffallend ist, dass bislang nur in den Stadtteilen Interesse an den Fördermitteln herrscht, in denen es Stadtteilkonferenzen gibt. In Wulfen, Lembeck, Rhade, Hervest und Altendorf-Ulfkotte entscheiden nämlich diese Gremien über die Anträge.

"Büro für Bürgerengagement"

Für alle anderen Stadtteile verfügt Joachim Thiehoff vom „Büro für Bürgerengagement“ direkt über den Antrag. Gelder, die bis zum Stichtag 30. September nicht beantragt wurden, verfallen zwar für den jeweiligen Stadtteil, werden aber nach Auskunft der Stadt bis Ende des Jahres Projekten aus den anderen Stadtteilen zur Verfügung gestellt. Übrigens: Ab 2019 stehen aus dem Bürgerbudget 78 000 Euro in Dorsten zur Verfügung.

Für die Antragstellung reicht zunächst eine formlose Anfrage im Rathaus: Ansprechpartner: Joachim Thiehoff, Tel. (02362) 66 33 34.

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