Besonderer Feuerwehr-Einsatz: Entenfamilie geriet in Not

Feuerwehr-Einsatz

Entenmama in Not: Ausgerechnet das Kleinste ihrer acht Kinder fiel am Freitag in einen Gully. Es rutschte glatt durch einen Spalt im Deckel. Die Entenmutter war außer sich.

Dorsten

, 22.05.2020, 11:28 Uhr / Lesedauer: 1 min
Banges Warten der Entenfamilie.

Banges Warten der Entenfamilie. © Bludau

Am Freitagmorgen machte sich eine Entenmutter mit ihren acht Entenküken auf, die Welt zu erkunden. Auf dem Entenmarsch entlang des Nachtigallenwegs in Hervest-Dorsten achtete die Entenmutter nicht auf einen großen Gully, der auf dem Weg lag. Ausgerechnet das Kleinste ihrer acht Entenküken fiel durch einen Ritz des Gullys und war zunächst einmal verschwunden. Die Entenmutter geriet außer sich.

Schwupps, da war das Küken weg.

Schwupps, da war das Küken weg. © Bludau

Glücklicherweise hatten dies zufällig zwei Anwohnerinnen beobachtet. Sie wissen um die Tierrettungsfähigkeiten der Dorstener Feuerwehr und alarmierten die Einsatzkräfte.

Die Dorstener Wehr rückte aus und nahm erst einmal den Kanal am Nachtigallenweg in Augenschein. Dann packten die Wehrleute tatkräftig an und retteten das Kleine aus seiner misslichen Lage.

Baby wieder da, Mutter überglücklich

Anschließend übergaben sie das zerzauste Entenbaby seiner Mutter. Die war aufgeregt auf- und abgewatschelt und suchte nach dem Kleinen. Nach der geglückten Wiedervereinigung machte sich die Entenfamilie wieder auf den Weg zu einem Gewässer, wahrscheinlich zur nahen Lippe.

Die Anwohner zeigten sich glücklich über die gemeinsame Rettungsaktion. Happy Entenaktion am Freitagmorgen.

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