Fast 7000 Schüler gaben ihre Stimme ab

Jugendparlament

Über Mangel an Arbeit durfte sich Montagmittag ein Trio im Rathaus nicht beklagen: Fast 7000 Stimmzettel mussten Daniela Thoring, Marcus Müller und Mourlin Iwanik im Auftrag des Jugendamtes auszählen.

DORSTEN

von Von Klaus-Dieter Krause

, 29.11.2010, 16:41 Uhr / Lesedauer: 1 min
Alle Hände voll zu tun hatten am Montag Daniela Thoring, Marcus Müller und Mourlin Iwanik, die im Rathaus fast 7000 Stimmen für das neue Jugendparlament auszählten.

Alle Hände voll zu tun hatten am Montag Daniela Thoring, Marcus Müller und Mourlin Iwanik, die im Rathaus fast 7000 Stimmen für das neue Jugendparlament auszählten.

Auf diesen Stimmzetteln hatten die Schüler der Jahrgänge sechs bis dreizehn der weiterführenden Dorstener Schulen über die Kandidaten für das neue Jugendgremium "Jugend in Action" abgestimmt. Maximal 42 Delegierte sollen künftig in diesem Jugendparlament die Interessen ihrer Altersgefährten von 11 bis 21 Jahren artikulieren.

"Die erste Sitzung will Bürgermeister Lütkenhorst noch vor Weihnachten einberufen", erläuterte Daniela Thoring. Themen gibt es genug. Und weil im Rat gerade über den Standort für das neue Jugendhaus in Hervest entschieden wird, hat das Jugendgremium gleich in seinem ersten Jahr bei einem konkreten Projekt die Chance, ein wichtiges Wort bei der Ausgestaltung mitzureden.Bis zu 42 Delegierte

Nach abgeschlossener Auszählung wollte das Jugendamt zuerst die auserkorenen Delegierten fragen, ob sie die Wahl annehmen, bevor heute die Namen bekannt gegeben werden. Geregelt werden muss noch, ob wirklich 42 Delegierte in den Rathaus-Saal einziehen. Denn während an der Erich-Klausener-Schule gleich 34 Kandidaten antraten, fanden sich am Petrinum nur zwei Bewerber für die zustehenden sechs Plätze.

Ein Schüler wird den Kandidaten seiner Wahl nicht wieder finden. Der Naseweis hatte "Superman" auf den Stimmzettel geschrieben.

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