Farbenprächtige Fanfaren zogen durch die Altstadt

Zwölf Züge

Der sonnige Sonntag des Herbstfestes stand ganz im Zeichen der Fanfaren: Zwölf Züge mit mehr als 300 Musikern aus ganz NRW begeisterten die Besucher mit ihrem gemeinsamen Auftritt.

DORSTEN

, 01.10.2017, 18:43 Uhr / Lesedauer: 1 min
Farbenprächtige Fanfaren zogen durch die Altstadt

Die Hervester Fanfaren überreichten Bürgermeister Stockhoff einen Fanfarenbrand.

Ein wunderschön farbenprächtiges Bild bot sich am Sonntag den Besuchern des Dorstener Herbstfestes: Zwölf Fanfarenzüge aus ganz NRW zogen in ihren prächtigen Uniformen und flatternden Fahnen durch die gut besuchte Innenstadt. In diesem Jahr war das Fanfarencorps Hervest-Dorsten, das 2017 seinen 60. Geburtstag feiert, Ausrichter des Treffens der Interessengemeinschaft der reinen Fanfarenzüge – und erwies sich als tadelloser Gastgeber.

Tolle Stimmung

„Alles super“, reckten die Fanfaren aus Dortmund-Wickede, die am Marktbrunnen ein kleines Päuschen einlegten, ihre Daumen anerkennend in die Höhe. Auch die Attendorner in ihren knallroten Jacken, die in trauter Einigkeit mit den Anholtern in Himmelblau den Bierstand belagerten, strahlten vor guter Laune: „Eine tolle Atmosphäre.“ Zehn Meter weiter hakten sich die Musiker aus Dortmund-West, Neheim-Hüsten und Hattingen fürs Gruppenfoto unter: „Wir sind alle eine große Familie.“

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Die Fanfarenzüge trafen sich in Dorsten

Beim Herbstfest am Sonntag hatten die Fanfarenzüge Glück mit dem Wetter.
01.10.2017
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Die Hervester Fanfaren überreichten Bürgermeister Stockhoff einen Fanfarenbrand.© Foto: Anke Klapsing-Reich
Zum krönenden Abschluss zogen die Gastgeber, die Hervest-Dorstener Fanfaren, auf dem Platz der Deutschen Einheit ein.© Foto: Anke Klapsing-Reich
Die Dortmunder aus Wickede in Blau-Weiß - ein schönes Bild.© Foto: Anke Klapsing-Reich
Schmucke Männer, schmucke Uniformen© Foto: Anke Klapsing-Reich
Applaus vom kleinen Jonathan.© Foto: Anke Klapsing-Reich
Bochum-Harpen spielte auch mit.© Foto: Anke Klapsing-Reich
Die Attendorner kommen.© Foto: Anke Klapsing-Reich
Einzug zum großen Finale© Foto: Anke Klapsing-Reich
Der Fanfarenzug aus Buldern.© Foto: Anke Klapsing-Reich
Auch die Raesfelder spielten mit.© Foto: Anke Klapsing-Reich
Fanfarenzug Holsterhausen 53© Foto: Anke Klapsing-Reich
"Wir sind alle eine große Familie", sagen die Musiker aus Neheim-Hüsten, Hattingen und Dortmund-West.© Foto: Anke Klapsing-Reich
In leuchtend roten Trachten und bestens gelaunt präsentierten sich die Attendorner Fanfaren.© Foto: Anke Klapsing-Reich
Beste Fanfarenfreunde aus Anholt© Foto: Anke Klapsing-Reich
Die Fanfaren aus Dortmund-Wickede legten am Marktbrunnen ein kleines Päuschen ein.© Foto: Anke Klapsing-Reich
Höhepunkt des Herbstfestes war der gemeinsame Auftritt aller Fanfarenzüge der Interessengemeinschaft auf dem Platz der Deutschen Einheit.© Foto: Anke Klapsing-Reich
Viel Betrieb herrschte an den holländischen Ständen.© Foto: Anke Klapsing-Reich
Der durch die Veranstaltungsbühne auf dem Marktplatz stark eingeschränkte Zugang zum Alten Rathaus war für die Rotarier und ihren Büchermarkt ein Ärgernis.© Foto: Anke Klapsing-Reich
Der Auftakt der Rotary-Aktion "Deckel gegen Polio" verlief vielversprechend.© Foto: Anke Klapsing-Reich
Die Kuchenfeen beim Rotary-Bücherbasar im Alten Rathaus.© Foto: Anke Klapsing-Reich
Die Rotarier hätten sich mehr Besucher ihres Büchermarktes im Alten Museum gewünscht. Doch wegen der großen Bühne auf dem Marktplatz war der Eingang zum Alten Rathaus für Ortsunkundige nur schwer zu finden.© Foto: Anke Klapsing-Reich
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Kurz vor 16 Uhr marschierte dann jeder Zug laut musizierend vom Markt durch die Recklinghäuser Straße zum Platz der Deutschen Einheit. Dort drängten sich die Menschen, um den Höhepunkt des Tages zu erleben: Alle Fanfarenzüge spielten unter dem Dirigat von Oliver Jahnich, dem musikalischen Leiter des Fanfarencorps Hervest-Dorsten, sechs gemeinsam einstudierte Stücke: „Es ist schon etwas Besonderes, vor mehr als 300 Musikern den Taktstock zu schwingen“, erledigte Jahnich mit Stolz und Bravour diese schöne Aufgabe.

"Nicht wegzudenken"

Bürgermeister Tobias Stockhoff begrüßte als Schirmherr alle Fanfarenzüge herzlich in unserer Stadt: „Fanfarenzüge sind aus dem städtischen Leben nicht wegzudenken“, würdigte er die Musiker, die bei allen Festen stets als Erste vorweg marschierten. Den Fanfarenbrand, den Oliver Jahnich dem Ersten Bürger unserer Stadt überreichte, will Stockhoff bei der noch folgenden Jubiläumsgala der Hervester in die Runde werfen.

Fürs anschließende gemeinsame Kurzkonzert gab es viel Applaus. Auch Klein-Jonathan klatschte begeistert seine Patschehändchen zusammen. „Jetzt weiß ich, was das Christkind zu Weihnachten bringt“, lachte seine Mama: „eine Kindertrompete.“

 

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