Erst arbeitslos, dann selbstständig

DORSTEN Erst war sie arbeitslos, dann war die Arbeit groß: Mit sorgfältiger Überlegung, großem Engagement und gezielter Unterstützung der Agentur für Arbeit wagte Silvia Heinrich (48) den Schritt in die Selbstständigkeit.

24.07.2008, 17:17 Uhr / Lesedauer: 1 min
Silvia Heinrich (li.) wagte den Sprung in die Selbstständigkeit. Arbeitsamtsleiter Maria Wilkes leistete Schützenhilfe.

Silvia Heinrich (li.) wagte den Sprung in die Selbstständigkeit. Arbeitsamtsleiter Maria Wilkes leistete Schützenhilfe.

Wer diesen Überprüfungsparcours überzeugend durchlaufen hat, kann in den Genuss eines Gründungszuschusses kommen. „Bei Aufnahme der selbstständigen Tätigkeit müssen die Interessenten noch über einen Restanspruch auf Arbeitslosengeld von mindestens 90 Tagen verfügen“, erklärt Maria Wilkes. Dann werde die Zuwendung in zwei Phasen gezahlt: Für neun Monate in Höhe des zuletzt bezogenen Arbeitslosengeldes zur Sicherung des Lebensunterhaltes, zusätzlich monatlicher 300 Euro zur sozialen Absicherung. „Diese 300 Euro monatlich können dann noch für weitere sechs Monate gezahlt werden, wenn eine intensive Geschäftstätigkeit nachgewiesen werden kann“, erläutert Maria Wilkes.

Silvia Heinrich hat bislang alle Hürden bravourös genommen. Die ausgiebige Suche nach geeigneten Räumlichkeiten führte die Dorstenerin schließlich nach Hervest in den Harsewinkel. „Hier sind die Ladenmieten finanzierbar und die Parkplätze liegen direkt vor der Tür“, hofft sie, ihren Outlet-Store schon bald in Schwung zu bringen. Jetzt genießt die ehemals Arbeitslose erst einmal ein ganz besonderes Gefühl: die eigene Chefin zu sein! K sing   Arbeitslose haben auch die Möglichkeit, sich freiwillig in der Arbeitslosenversicherung weiter zu versichern. Weiteres unter  » www.arbeitsagentur.de

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