Der Spielplatz Marderweg auf der Hardt ist in keinem guten Zustand. Anwohner kritisieren das und fordern die Stadt auf, endlich zu handeln. © Manuela Hollstegge
Spielplätze

Enttäuschte Anwohner: Spielplatz seit zwei Jahren kaum nutzbar

Seit Langem ist der Spielplatz Marderweg für Kinder kaum noch bespielbar. Anwohner kritisieren den aktuellen Zustand und sorgen sich um Kinder, die über die Absperrungen klettern.

Eigentlich ist der Röhren-Spielplatz am Marderweg auf der Hardt ein Traum für Kinder: zwei Rutschen, ein Tunnel zum Durchkrabbeln, Sandspielgeräte, viel Platz zum Toben. Doch aktuell ist ein Großteil des Spielplatzes abgesperrt. Seit zwei Jahren sei das so, beschweren sich Anwohner und sehen sogar eine erhöhte Unfallgefahr.

Das Bild vor Ort ist wirklich traurig: Die zwei Rutschen sowie der Tunnel sind mit Bauzäunen abgesperrt, Unkraut und Gras wuchern hoch. Spielen sollte dort aktuell eigentlich niemand. „Kinder spielen trotzdem in dem abgesperrten Bereich“, schreibt jedoch eine Anwohnerin in den Sozialen Medien.

Stadt räumt Zustand des Spielplatzes Marderweg ein

Auf Anfrage der Redaktion äußert sich die Stadt Dorsten dazu nicht. Pressesprecher Ludger Böhne gesteht jedoch ein: „Auf dem Spielplatz Marderweg ist in der Tat seit längerer Zeit der Hügel mit dem Tunnel abgesperrt und es mussten einige Spielgeräte abgebaut werden.“

Doch das solle nicht so bleiben. Die Grünflächenabteilung im Tiefbauamt habe 2020 eine erste Vorplanung für die Erneuerung des Platzes erarbeitet und den Bürgern bei der Stadtteilkonferenz sowie einem Vor-Ort-Termin mit Kindern und Eltern vorgestellt. Die vorgetragenen Wünsche seien dann in einen endgültigen Plan eingearbeitet worden.

Für die Neugestaltung stehen laut Böhne 60.000 Euro zur Verfügung. Die Arbeiten seien ausgeschrieben, die Aufträge auch schon vergeben. „Dass die Arbeiten noch nicht begonnen haben, liegt daran, dass die Spielgerätehersteller derzeit extrem lange Lieferzeiten haben“, erklärt der Pressesprecher.

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Redaktion Dorsten
Ich bin gebürtige Dorstenerin, lebe und arbeite hier. Dorsten und vor allem die Menschen der Stadt liegen mir sehr am Herzen. Wichtig sind mir jedoch auch die Kirchhellener. Seit mehreren Jahren darf ich über den kleinen Ort berichten und fühle mich daher sehr mit dem Dorf verbunden. Menschen und ihre Geschichten, Bildung und Erziehung – das sind Themen, die mir wichtig sind. Und das liegt nicht nur daran, dass ich zweifache Mutter bin.
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Manuela Hollstegge

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