Vor dem Einkauf bei Edeka Honsel und anderen Geschäften war am Freitagnachmittag Geduld gefragt. © Guido Bludau
Einzelhandel

Endspurt vor dem Feiertag: Kunden müssen vor Geschäften ausharren

Im Dorstener Einzelhandel hat am Freitagnachmittag der Endspurt vor dem Feiertag eingesetzt. Kurz vor dem 1. Mai kam es zu längeren Wartezeiten.

Das hatte sich Michael Wieczorek ganz anders vorgestellt. Nach Feierabend wollte er am Freitag noch schnell bei Edeka Honsel in Hervest die letzten Besorgungen machen, musste aber erst einmal mehrere Minuten in einer Warteschlange ausharren. Der Andrang vor dem 1. Mai, an dem die Geschäfte geschlossen sind, war groß.

„Das ist viel stressiger als sonst“, bestätigte Michael Wieczorek, als er später wieder aus dem Geschäft kam. „So etwas habe ich noch nicht erlebt.“ Auch bei Edeka und Aldi in Wulfen-Barkenberg und anderen Geschäften in Dorsten mussten die Dorstener zwischenzeitlich Geduld mitbringen.

Michael Wieczorek musste am Freitag noch einige Besorgungen machen.
Michael Wieczorek musste am Freitag noch einige Besorgungen machen. „So etwas habe ich noch nicht erlebt.“ © Guido Bludau © Guido Bludau

Die Zahl der Kunden im Einzelhandel ist Corona-bedingt derzeit auf etwa die Hälfte begrenzt. Bei Honsel und vielen anderen größeren Geschäften in Dorsten ist ein Einkaufswagen Pflicht. Sind alle vergeben, muss man warten. Ein Sicherheitsdienst kontrolliert, dass sich jeder daran hält.

Ralf Honsel hatte es kommen sehen. Bereits am letzten Wochenende hatte er seine Kunden gebeten, frühzeitig die Einkäufe fürs Wochenende zu erledigen und die bekannten Stoßzeiten zwischen 10 und 13 sowie 15 und 18 Uhr zu meiden. „Gerade am Freitag vor dem 1.-Mai-Feiertag wird es besonders nachmittags sehr voll werden“, hatte der Kaufmann, der in Dorsten vier Edeka-Geschäfte betreibt, geahnt.

Seine Empfehlung lautete: die langen Öffnungszeiten maximal ausnutzen. In Hervest und Holsterhausen schließt Honsel derzeit aber schon um 21.45 Uhr, damit auch die letzten Kunden pünktlich zu Beginn der Ausgangssperre zu Hause sind.

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Veränderungen gab es immer, doch nie waren sie so gravierend. Und nie so spannend. Die Digitalisierung ist für mich auch eine Chance. Meine journalistischen Grundsätze gelten weiterhin, mein Bauchgefühl bleibt wichtig, aber ich weiß nun, ob es mich nicht trügt. Das sagen mir Datenanalysten. Ich berichte also über das, was Menschen wirklich bewegt.
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Stefan Diebäcker
Freier Mitarbeiter
Als „Blaulicht-Reporter“ bin ich Tag und Nacht unterwegs, um über Einsätze von Polizei und Feuerwehr seriös in Wort und (bewegten) Bildern zu informieren. Dem Stadtteil Wulfen gehört darüber hinaus meine besondere Leidenschaft. Hier bin ich verwurzelt und in verschiedenen Vereinen aktiv. Davon profitiert natürlich auch meine journalistische Arbeit.
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Guido Bludau

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