Das Orga-Team der Sportplatz-Olympiade auf der Hardt (v.l.): Thomas Robert, Angela Scheider, Verena Pannebäcker und Carsten Heisterkamp. © privat
Sportplatz-Olympiade

Endlich wieder raus: Verkleinerte Sportplatz-Olympiade als Ferienspaß

Aus Coronaschutzgründen wird sie zwar keine „Großveranstaltung“, aber immerhin: Das Orga-Team des SV Dorsten-Hardt veranstaltet wieder eine Sportplatz-Olympiade - als „Spiele ohne Grenzen“.

Corona-Langeweile in den Ferien? „Nicht bei uns“, betont Verena Pannebäcker vom Orga-Team. „Uns war es ganz wichtig, dass die Kinder wieder raus können, Dinge online haben sie lange genug machen müssen.“ Und deshalb lassen die Macher der Sportplatzolympiade des SV Dorsten-Hardt nach der virtuellen Ausgabe des Vorjahres endlich wieder echtes „Olympia-Feeling“ auf der Anlage an der Storchsbaumstraße aufleben.

Sicherheit geht vor

Allerdings gilt: Anders als in den vergangenen drei Jahrzehnten werden es diesmal nicht um die 800 Mädchen und Jungen sein, die sich in der ersten Woche der Sommerferien zu Spiel, Spaß und Wettkämpfen auf der Anlage des SV Hardt zusammenfinden. „Safety first ist das Motto“, sagt nämlich Carsten Heisterkamp, Geschäftsführer des Vereins.

Heißt: „Die Kinder dürfen zwar wieder Gas geben“, so Orga-Team-Mitglied Angela Scheider, aber: „Die Sportplatz-Olympiade wird kleiner ausfallen.“ Die aktuellen Corona-Bestimmungen würden zwar Aktivitäten erlauben, wie sie auch für den Jugendfußball gelten. Aber aus Vorsicht finden keine Mannschaftsballspiele oder Wettkämpfe mit allzu viel Körperkontakt statt.

Spiel statt Mannschaftssport steht diesmal im Mittelpunkt der Sportplatz-Olympiade auf der Hardt. © Archiv © Archiv

Die einzelnen Angebote – ohne richtigen „Spielplan“ – orientieren sich an den „Spielen ohne Grenzen“, die sonst am Eröffnungstag steigen. „50 Kinder dürfen pro Termin teilnehmen“, betont Verena Pannebäcker. Damit auch möglichst viele unterschiedliche Kinder teilnehmen können, gibt es pro Kind zwei Termine pro Woche während der Sportplatz-Olympiade, die vom Samstag (3. Juli) bis Freitag (9. Juli) stattfinden wird.

Kein Innenstadt-Marsch

Auch das „Rahmenprogramm“ wird abgespeckt. „Es entfällt der Einmarsch in die Innenstadt und die Teilnehmer werden auch nicht einzelnen Ländern zugeordnet“, so Thomas Robert (Orga-Team). Auch das Sportabzeichen können die Kinder in diesem Jahr nicht erwerben. Und zum Abschluss müssen alle Kinder, Eltern und die vielen Ehrenamtlichen und Sponsoren auf die Mini-Playback-Show verzichten.

„Das war ja immer eine Großveranstaltung“, sagt Verena Pannebäcker.

Immerhin: In Eigeninitiative können die Kinder von sechs bis 14 Jahren bei der „Wappenjagd“ zu Geschäften im Stadtteil und beim „Stadtspiel“ mit einem Quiz zu Dorsten teilnehmen und Preise gewinnen.

Telefonische Anmeldungen

Die Veranstaltungen auf dem Sportplatz finden jeweils von 10.30 bis 13 Uhr und von 14.30 bis 17 Uhr statt. Jeder Teilnehmer muss einen Mund-Nase-Schutz mitbringen und bei Bedarf tragen. Anmeldungen sind noch möglich unter Tel. (0175) 750886890.

Über den Autor
Redaktion Dorsten
Geboren 1961 in Dorsten. Hier auch aufgewachsen und zur Schule gegangen. Nach erfolgreich abgebrochenem Studium in Münster und Marburg und lang-jährigem Aufenthalt in der Wahlheimat Bochum nach Dorsten zurückgekehrt. Jazz-Fan mit großem Interesse an kulturellen Themen und an der Stadtentwicklung Dorstens.
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Michael Klein

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