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Eltern kämpfen für Gleichbehandlung behinderter Kinder

Gemeinsamer Unterricht

DORSTEN Eine Gruppe von Eltern, deren Kinder aufgrund von Behinderung oder aus anderen Gründen sonderpädagogische Förderung benötigen, will sich in Dorsten verstärkt mit den Themen Inklusion und gemeinsamer Unterricht befassen.

von Von Michael Klein

, 03.09.2009 / Lesedauer: 2 min
Eltern kämpfen für Gleichbehandlung behinderter Kinder

Michael Baumeister.

„Die Plätze im gemeinsamen Unterricht reichen in der Regel nicht aus und Schulbehörden sind oft nicht bereit, notwendige Hilfen und Förderungen zu finanzieren“, so Baumeister. „Wer Integration für sein Kind will, muss kämpfen.“ Im Dezember 2008 habe der deutsche Bundestag die UN-Behindertenrechtskonvention ratifiziert. „Die Länder habe dieser Konvention im Bundesrat ebenfalls zugestimmt“, sagt Michael Baumeister.

Danach hätten alle Kinder mit Behinderung das Recht auf Zugang zu einem inklusiven Schulsystem in der Primar- und Sekundarstufe: „Dieses Recht hat den Charakter eines Menschenrechtes.“ Michael Baumeister betont: „Inklusion ist nicht identisch mit Integration.“ Zu einer inklusiven Schule gehörten alle Kinder ohne Ausnahme dazu. „Eine Ausgrenzung in Sondereinrichtungen findet nicht statt. Sonderpädagogische Förderung erfolgt in der Schule.“ Die Elterninitiative trifft sich am Donnerstag (17.9.) um 19.30 im Grünen Büro, Halterner Str. 28, 3. Etage, Eingang Ecke Am Katenberg. Interessierte Eltern sind herzlich eingeladen. Anmeldung per E-Mail an michael@mbauweb.de oder telefonisch unter (02362) 951082 (Familie Baumeister)

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