Coronavirus

Dorstener St. Elisabeth-Krankenhaus lockert die Besuchsregeln

Krankenhaus-Patienten dürfen ab sofort wieder Besuch bekommen. Für den Besuch im Hospital gelten allerdings nach wie vor strenge Regeln. Nur Geimpfte, Getestete oder Genesene dürfen rein.
Sinkende Inzidenzen und steigende Impfquoten haben jetzt zu einer Lockerung des Besuchsverbots im St.-Elisabeth-Krankenhaus geführt. © Robert Wojtasik (Archiv)

Angesichts der fallenden Inzidenz und der steigenden Impfquote im Kreis Recklinghausen ermöglicht das Dorstener St. Elisabeth-Krankenhaus ab Mittwoch (9. Juni) wieder Patientenbesuche. Täglich darf ein Patient von einem Besucher für eine Stunde besucht werden. Dieser Besucher muss zuvor vom Patienten als Kontaktperson benannt worden sein.

Die Besuchszeit beschränkt sich auf den Zeitraum zwischen 14 und 19 Uhr. Nicht davon betroffen sind Intensiv- und Isolierstationen. In einzelnen Bereichen kann es Einschränkungen geben. Für Ausnahmen in besonderen Fällen, zum Beispiel bei dementen sowie sterbenden Patienten oder aber bei stationär zu behandelnden Kindern und Jugendlichen, bedarf es der Rücksprache mit dem behandelnden Facharzt oder der pflegerischen Leitung der Station.

Zugangsbedingungen für den Krankenhausbesuch

Voraussetzung für den Besuch im Dorstener Krankenhaus ist entweder der Nachweis eines negativen Antigen-Schnelltests vom selbigen Tag oder Vortag (nicht älter als 48 Stunden), eine vollständige Impfung (mindestens 14 Tage her) oder eine Genesung, nachgewiesen durch einen positiven PCR-Test (mindestens 28 Tage, maximal sechs Monate her).

Am Eingang findet für jeden Besucher ein Infektionsscreening mittels Fragebogen statt. Um Wartezeiten zu vermeiden, kann der Fragebogen zuvor online von der Homepage unter www.kkrn.de heruntergeladen und ausgefüllt mitgebracht werden. Auf der Website des Klinikverbundes finden Interessierte zusätzliche Informationen zu den Testzeiten vor Ort.

Strenge Hygienerichtlinien gelten weiterhin

Es gelten weiterhin die bekannten Hygieneregeln wie die Pflicht zum Tragen eines selbst mitgebrachten Medizinischen Mund-Nasen-Schutzes (OP- oder FFP2-Maske), das Abstandhalten von eineinhalb Metern, die Händedesinfektion und das Lüften in geschlossenen Räumen. Die Begleitung von Schwangeren während der Geburt durch den Partner oder eine andere benannte Begleitperson ist ebenfalls wieder möglich.

„Wir dürfen nicht unterschätzen, wie wichtig ein Besuch für den Heilungsprozess ist, aber die Pandemie ist noch nicht vorbei. Daher können wir zum Schutz unserer Patienten und Mitarbeiter Besuche nur unter strengen Auflagen zulassen. Dafür bitten wir um Verständnis“, erklärt Dr. Wilhelm Gross-Weege, Ärztlicher Direktor des St. Elisabeth-Krankenhauses. Mit der neuen Lockerung will das Dorstener Krankenhaus einen entscheidenden Schritt zur Normalität gehen.

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