Dorstener Soli der Warmherzigkeit Spendenaktion der Wohlfahrtsverbände für Geringverdiener

Eine Hand hält einen 500-Euro-Schein.
Die Dorstener Wohlfahrtsverbände tun sich zusammen, um Familien mit geringem Einkommen mit einer Spendenaktion in der Energiekrise zu unterstützen. © Pixabay/geralt
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Die Wohlfahrtsverbände in Dorsten tun sich zusammen und rufen eine Spendenaktion ins Leben. Wie die Stadtverwaltung auf Anfrage der Dorstener Zeitung mitteilte, soll der „Dorstener Soli der Warmherzigkeit“ Geringverdiener unterstützen, die von Kostensteigerungen in Existenznot gestürzt werden, aber keinen Anspruch auf Leistungen haben.

In der letzten Ratssitzung hatte Bürgermeister Tobias Stockhoff davon berichtet, dass die Idee für eine solche solidarische Aktion an ihn herangetragen worden sei. Die Idee stammt von Ruth Lange vom Bündnis „Wir in Dorsten gegen Rechts“. Sie hatte dabei vor allem die 300 Euro Energiegeld im Blick, die im September mit dem Gehalt gezahlt wurden und im kommenden Monat mit den Renten überwiesen werden sollen. Stockhoff bat die Wohlfahrtsverbände in diesem Zusammenhang um Unterstützung.

Diese Institutionen sind dabei

Mit dabei sind: Caritas, AWO, die Mobile Jugendhilfe in Wulfen, Hervest, Holsterhausen und der Altstadt, Kinderschutzbund, Wohnungslosenhilfe der Diakonie, Sozialdienst katholischer Frauen, Lebenshilfe, Haldenwangschule, Vereinigung für sozialpädagogische und wirtschaftliche Betreuung sowie das Kinder-, Jugendlichen- und Familienzentrum Wulfen.

Unterstützung aus den Spendengeldern sollen Familien erhalten, deren Situation den Verbänden bekannt ist. Die Verteilung der Spenden soll ab Februar 2023 erfolgen, wenn die Familien die Jahresabrechnungen ihrer Versorger erhalten. Weitere Details zum „Soli der Warmherzigkeit“ will die Stadtverwaltung in Kürze bekanntgeben.