Dorstener Kohle-Kubus eröffnet Kunst-Reihe

„GrenzGebietRuhr“

DORSTEN Die Enthüllung des Dorstener Kohlebrocken-Objektes „Schwarzes Gold“ von Kirsten Kaiser im Kubus des Recklinghäuser Tores, bildet den Auftakt der „GrenzGebietRuhr“-Reihe.

von Von Michael Klein

, 06.01.2010, 16:37 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Enthüllung des Dorstener Kohlebrocken-Objektes »Schwarzes Gold« der Künstlerin Kirsten Kaiser im Kubus des Recklinghäuser Tores wird der terminliche Auftakt des »GrenzGebietRuhr«-Spektakels.

Die Enthüllung des Dorstener Kohlebrocken-Objektes »Schwarzes Gold« der Künstlerin Kirsten Kaiser im Kubus des Recklinghäuser Tores wird der terminliche Auftakt des »GrenzGebietRuhr«-Spektakels.

Virtuell-Visuell würde zu diesem Ereignis, das im April stattfindet, gerne alle 14 beteiligten Kunstvereine nach Dorsten einladen. Angelika Krumat könnte sich nämlich durchaus vorstellen, in den neuen ViVi-Räumen an der Wiesenstraße eine größere Eröffnungsfeier auszurichten, zudem dort eine kleine Dokumentation der „GrenzGebietRuhr“-Projekte zu zeigen, die dann als Wanderausstellung in allen beteiligten Städten gezeigt wird. In dem Projekt werden zwölf Kunstvereine und zwei Künstlerhäuser die Grenzen überschreiten, die die Metropole Ruhr mit seinen 53 Städten, drei Regierungsbezirken und zwei Landschaftsverbänden durchziehen und gemeinsam im öffentlichen Raum das Grenzthema mit Hilfe von Kunst zu reflektieren – um alte Strukturen aufzubrechen und ein neues Bild des Revier entstehen zu lassen. Dazu ist im Auftrag der Projektgemeinschaft ein Faltblatt erschienen, das nur im Spiegelbild oder im Gegenlicht zu entziffern ist – was nicht einmal in künstlerischer Hinsicht originell ist.

Der Kunstverein „Virtuell-Visuell“ will sich in diesem Jahr aber nicht nur mit dem Gahlenschen Kohlenweg beschäftigen. „Für die Nacht der Jugendkultur planen wir einen Graffiti-Künstler-Wettbewerb“, kündigt Angelika Krumat an. Graffiti, wie sie an der Seitenfront und der Rückseite des Woolworth-Hauses zu sehen sind, sollen anschließend die Unterführung zwischen Lippetor und Ostwall zieren. 

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