Dorstener Eheleute pflanzen seit 1989 Obstbäume

Im Hochzeitswäldchen

Seit 1989 verewigen sich Eheleute mit einer Baumpflanzung im Hochzeitswäldchen am Wulfener Landweg. In den vergangenen Jahren ist das Interesse an der Pflanzaktion wieder gestiegen, dass zeigte sich auch am vergangenen Donnerstag, da kamen nämlich 15 Ehepaare nach Holsterhausen.

DORSTEN

21.03.2016, 15:01 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die Stadt bietet Paaren gerne die Gelegenheit, anlässlich ihrer Hochzeit einen Obstbaum zu pflanzen. "Diese Pflanzaktion bietet über den symbolischen Wert hinaus die Möglichkeit, in der Bevölkerung das Bewusstsein für den Erhalt und die Sicherung von erhaltenswerten, wertvollen Lebensstrukturen zu vertiefen", erklärt Werner Schmidt, Grünflächenamt der Stadt Dorsten.

Das betreffe auch den Erhalt von Obstbäumen, die eine wichtige Rolle im Naturhaushalt spielen und eine hohe ökologische Qualität hätten. Und weiter: "Von 1989 bis 2015 wurden bisher insgesamt 243 Obstbäume an vier Stellen im Stadtgebiet als 'Hochzeitswald' gepflanzt. Die Aktion erfreut sich in den letzten Jahren wieder steigender Beliebtheit."

15 Ehepaare kamen nach Holsterhausen

Am vergangenen Donnerstag war es einmal mehr so weit. 15 Ehepaare waren nach Holsterhausen gekommen, um gemeinsam ihren Obstbaum in dem Hochzeitwald im Bereich Wulfener Landweg/Ecke Stiller Weg einzupflanzen. Nach einer kurzen Ansprache von Bürgermeister Tobias Stockhoff wurden dann feierlich Apfel-, Kirsch-, Birnen- und Pflaumenbäume gepflanzt.

Die Vorarbeiten hatten die Mitarbeiter der Stadt bereits geleistet und passende Löcher ausgehoben. Die Brautpaare mussten sich dann nur noch einen Baum aussuchen und ihn in die Erde setzen. Anschließend wurden die jungen Bäumchen noch mit Erde bedeckt und natürlich angegossen.

Aktion mit Foto festhalten

"Dies ist für uns ein gutes Andenken und eine schöne Erinnerung, da wir aus dem Ortsteil kommen. Wir sind schon gespannt, wie er sich hier in ein paar Jahren aussieht", sagen die Eheleute. Einige Brautleute hatten auch ihre Kinder oder Verwandte mitgebracht, die diese Aktion natürlich im Foto festhielten.

"Wir hatten selbst einmal einen großen Nutzgarten und fanden die Idee mit diesem Hochzeitswäldchen deshalb ganz schön. Damals hatten wir mit einer Süßkirche schon sehr gute Erfahrungen gemacht und aus diesem Grund haben wir dieses Mal wieder so ein Bäumchen ausgesucht", berichten Ina und Ludwig Wansing aus der Altstadt.

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