Dorsten sucht neuen Chef für zwei städtische Gesellschaften

dzStellenausschreibung

Zwei städtische Gesellschaften haben denselben Geschäftsführer. Der geht im nächsten Jahr in den Ruhestand, die Suche nach einem Nachfolger hat bereits begonnen.

Dorsten

, 07.07.2020, 04:45 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die städtische Wirtschaftsförderungsgesellschaft WinDor und die Dorstener Wohnungsgesellschaft (DWG) sollen auch künftig von nur einem Geschäftsführer geleitet werden. Nach verschiedenen politischen Gremien haben letzte Woche auch Aufsichtsrat und Gesellschafterversammlung der DWG dieser Grundsatzentscheidung zugestimmt.

Die war notwendig geworden, weil der bisherige Chef beider Gesellschaften, Josef Hadick, Ende März 2021 und damit ein Jahr nach seiner Ehefrau Waltraud, der ehemaligen Personalratsvorsitzenden der Stadtverwaltung, in den Ruhestand geht. Sein Nachfolger (oder seine Nachfolgerin) soll schon Anfang 2021 den Dienst für zunächst fünf Jahre antreten, um ausreichend eingearbeitet werden zu können.

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Hadick (63) war Mitte 2016 mit zunächst 30 Wochenstunden als Geschäftsführer bei WinDor eingestiegen. Zuvor war der Lembecker viele Jahre in unterschiedlichen Positionen für den Energiekonzern RWE (heute innogy) tätig. Im vergangenen Jahr hatte er aus personeller Not auch die Leitung der DWG übernommen. Dieses Engagement war zunächst auf ein Jahr befristet, wird nun aber ebenfalls bis zum 31. März 2021 verlängert.

Doppelspitze hat sich bewährt

„Die Erfahrung der letzten Monate hat gezeigt, dass beide Gesellschaften gemeinsam gut zu führen sind und dass es zudem viele Möglichkeiten gibt, Synergien zu heben“, sagte Hadick auf Anfrage. „Beide Gesellschaften haben außerdem viel strategisches Potential für die Zukunft und nicht zuletzt gute Mitarbeiterteams.“

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Das sieht Holger Lohse ähnlich. „Die letzten Monate im Verbund haben für beide Gesellschaften Perspektiven aufgezeigt, die wir weiter entwickeln wollen“, meint der Aufsichtsratsvorsitzende der DWG. Bürgermeister Tobias Stockhoff bewertet die Entwicklung ebenfalls positiv: „Es ist wichtig, dass eine Stadt selbst als Akteur im Wohnungsmarkt auftritt. Das hat große Bedeutung für die Stadtentwicklung.“

Nun läuft die Suche nach einem Nachfolger. Eine ausführliche Stellenausschreibung wurde erarbeitet und inzwischen veröffentlicht auf Verbandsebenen der Wirtschaftsförderungen und der Wohnungswirtschaf, sowie auf den Internetseiten der Stadt Dorsten, der WinDor, der DWG und der landeseigenen Wirtschaftsförderungsgesellschaft NRW.Invest.

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