Lange Schlangen bildeten sich Ende August vor dem Gemeinschaftshaus Wulfen, als Stadt und Kreis dort ein niederschwelliges Impfangebot machten. © Guido Bludau (Archiv)
Coronavirus

Dorsten plant weitere mobile Impfangebote nach den Herbstferien

Dorsten plant nach den Herbstferien weitere mobile Impfangebote. Trotz der großen Resonanz Ende August und Anfang September sind die Vorbereitungen kein Selbstläufer.

Mehr als 1.000 Menschen haben sich zum Ende des Sommer gegen das Coronavirus impfen lassen. Die Stadt Dorsten hatte in Zusammenarbeit mit dem Kreisgesundheitsamt sechs Termine in Hervest und Holsterhausen, im Bürgerpark und im Gemeinschaftshaus Wulfen, in Rhade und Lembeck angeboten und sprach anschließend von einem „vollen Erfolg“.

Da scheint eine Wiederholung beinahe zwangsläufig zu sein, um noch mehr Dorstenern das Impfen so leicht wie möglich zu machen. Termine wird es aber erst nach den Herbstferien geben. „Die Impf-Koordinatoren des Kreises haben am 1. Oktober den Dienst aufgenommen“, sagte Stadtsprecher Ludger Böhne auf Anfrage, „insofern braucht es jetzt noch etwas Vorlauf.“

Neue Angebote müssen koordiniert werden

Dezentrale Impfungen als Ergänzung oder – jetzt – als Nachfolgeangebot für das zentrale Impfzentrum in Recklinghausen werden in Kooperation von Kreis und Kommunen organisiert. Böhne: „Der Kreis stellt medizinisches Personal, bestellt den Impfstoff und kümmert sich um die Verwaltung der Impf-Unterlagen. Die Städte kümmern sich um den Veranstaltungstage und Orte sowie die Öffentlichkeitsarbeit.“

Im Recklinghäuser Impfzentrum waren bis Ende September mehr als 300.000 Menschen geimpft worden, außerdem waren über 60.000 Impfdosen für mobile Aktionen im Kreisgebiet bereitgestellt worden. Die Impfquote im Kreis Recklinghausen lag am Donnerstag (7.10) bei 72,9 Prozent, fast 400.000 Menschen sind nach Angaben der Kreisverwaltung vollständig geimpft. Zahlen für einzelne Städte gibt es nicht.

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Stefan Diebäcker

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