Aus Mensing ist nun offiziell „das macht SiNN“ geworden. © Stefan Diebäcker
Meinung

Dorsten kann sich freuen, denn „das macht SiNN“ tut der Innenstadt gut

Aus Mensing ist nun offiziell „das macht SiNN“ geworden. Das ist gut für die Innenstadt, auch wenn das Shoppen aufgrund des neuen Lockdowns erstmal wieder eingeschränkt wird.

In diesen verrückten Tagen macht ja so manches wirklich wenig Sinn. Das hat sogar die Kanzlerin eingesehen und die nachts verordnete Osterruhe wieder rückgängig gemacht.

Dass Dorsten gegenüber Berlin mit mehr Sinn aufwarten kann, ist dem glücklichen Umstand zu verdanken, dass die gleichnamige Modekette mit der Buchstabenkombination SiNN das insolvente Modehaus Mensing übernommen hat.

Das ist mehr als nur eine frohe Botschaft für Shopping-Freunde. Es ist vor allem eine gute Nachricht für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die lange um ihre Arbeitsplätze gebangt haben und schließlich vom neuen Eigentümer übernommen wurden. Dass es im ehemaligen Mensing-Haus weitergeht, ist auch gut für den gesamten City-Handel: Je größer das Angebot vor Ort ist, desto weniger müssen die Dorstener die Stadtgrenzen überschreiten, um ihr Geld anderswo auszugeben. Und desto mehr Lust haben sie vielleicht, im eigenen Städtchen zu bleiben.

Bis so ein Bummel wieder richtig Spaß macht, brauchen wir alle noch Geduld. Denn aufs Einkaufen mit Anmeldung („Click&meet“) folgt wegen des neuerlichen Lockdowns in wenigen Tagen erst mal wieder Abholen nach Online-Auswahl („Click&collect“). Einen langen Geduldsfaden wünsche ich auch Friedrich-Wilhelm Göbel, dem Chef von SiNN. Sein Mut sollte belohnt werden.

Über die Autorin
Redaktion Dorsten
Geboren und geblieben im Pott, seit 1982 in verschiedenen Redaktionen des Medienhauses Lensing tätig. Interessiert an Menschen und allem, was sie anstellen, denken und sagen.
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Petra Berkenbusch

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