Lippe-Polder-Park und Bürgerpark: Dorsten bei Bundespreis erfolgreich

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Die Stadt erhält beim ersten ministeriellen „Bundespreis Stadtgrün“ eine Anerkennung und 5000 Euro - für den Lippe-Polder-Park und den Bürgerpark. Die damalige Initiatorin bleibt außen vor.

Dorsten

, 06.08.2020, 11:20 Uhr / Lesedauer: 1 min

Späte Ehre für den „Lippe-Polder-Park“: Der Dorstener „Stadtpark auf Zeit“ von 2015 war mit dem Bürgerpark Maria Lindenhof nun beim 1. „Bundespreis Stadtgrün“ erfolgreich: Die Stadt erhielt eine Anerkennung und gewinnt 5000 Euro. Jurybegründung: Ein Stadtpark auf Zeit gab den Raum, mit kreativen künstlerischen Beteiligungsformaten über einen dauerhaften Stadtpark experimentell nachzudenken und ihn zu realisieren. Die Jury wählte aus gut 230 Beiträgen sechs Preisträger und sieben Anerkennungen.

Preisverleihung in Berlin

Preisverleihung ist im Oktober in Berlin. Nicht dabei ist Marion Taube. Die Kunsthistorikerin hatte den Lippe-Polder-Park initiiert und kuratiert, später auch den Stadtkrone-Prozess als Vorläufer des Bürgerparks, bevor sie sich zurückzog.

Sie war nicht über die Bewerbung informiert, sagt sie: „Ich freue mich mit ganzem Herzen für die Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt, die meine Projekte geliebt und damit erst erfolgreich gemacht haben. Sie sind die eigentlichen Preisträger.“

Auch Bürgermeister Tobias Stockhoff und seinem engsten Büro-Team sowie der „leidenschaftlichen und kühnen Unterstützung“ von THW und Freiwilligen Feuerwehren dankt sie. „Meine Projekte aber sind strategisch nur gelungen, weil sie ohne Unterlass unfassbar destruktiven Strukturen und tatsächlich bösmeinenden Akteuren voll positiver Energie getrotzt haben.“

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