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Dorsten 2018: Gute Nachrichten eines aufregenden Jahres in Bildern

dzJahresrückblick

Es ist eine Menge passiert im Jahr 2018 in Dorsten. Nicht alles war schön, in diesem Rückblick allerdings gibt es nur gute Nachrichten. Und manchmal sagen Bilder mehr als viele Worte.

Dorsten

, 30.12.2018 / Lesedauer: 3 min

Das ehemalige Zechengelände in Hervest hat ein regelrechtes „Boom-Jahr“ erlebt. Viele Firmen haben sich dort angesiedelt oder bauen gerade. Ralf Honsel eröffnete dort „Dorstens größten Frischemarkt“. Da gibt es, wie in seinen anderen Edeka-Filialen, auch Fürst-Leopold-Sekt. Vom Verkauf profitierte der Bergbauverein.

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Ralf Honsel und seine Familie eröffneten auf dem alten Zechengelände „Dorstens größten Frischemarkt“. © Stefan Diebäcker

Eine der wichtigsten Verbindungsstraßen der Stadt ist wieder frei. 26 Monate dauerte es, bis die Bismarckstraße wieder befahrbar war. Das freut nicht nur die Menschen im Marienviertel, sondern alle, die die wichtige Verbindung zwischen dem Norden der Stadt und dem Zentrum regelmäßig nutzen.

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Die Bismarckstraße wurde nach 26 Monaten Bauzeit für den Verkehr freigegeben. © Guido Bludau

Mit dem Autohaus Lüning hat ein Traditionsbetrieb in Dorsten Insolvenz angemeldet. Mehrere Monate dauerte die Zitterpartie, dann war klar, dass das Autohaus Borgmann die Geschäfte des Opel- und Skoda-Händlers übernimmt. Das freut nicht nur Autofahrer, sondern auch die Lüning-Mitarbeiter, die ihren Arbeitsplatz behalten haben.

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Das Autohaus Lüning musste Insolvenz anmelden, das ist die schlechte Nachricht: Die gute: Das Autohaus Borgmann übernahm den Traditionsbetrieb. Jörg Borgmann (l.) und Alexander Lüning besiegelten den Vertrag. © Stefan Diebäcker

Es war ein Schock für die Diakonie im Kreis Recklinghausen und die fast 300 Mitarbeiter, als ein Großteil der Dorstener Werkstatt niederbrannte. Gut, dass niemand verletzt wurde. Gut auch, dass die Menschen mit Behinderungen, die vorläufig nicht mehr in Wulfen arbeiten können, in einer anderen Diakonie-Werkstatt untergekommen sind. Und dass es viel Solidarität aus der Bevölkerung für sie gab.

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Die Dorstener Werkstatt für Menschen mit Behinderungen in Wulfen wurde bei einem Brand zu großen Teilen zerstört. © Robert Wojtasik

Dorstens Schullandschaft ist in Aufruhr: Zwei Hauptschulen sind zur Marler Straße gezogen, die Agathaschule wechselt im kommenden Sommer an den Nonnenkamp. Aber es gibt auch eine Schule in Dorsten, die auch so heißt: die Neue Schule Dorsten. Die Anmeldezahlen übertrafen zum Start alle Erwartungen.

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Fröhliche Klassenlehrer in der Neuen Schule: Sie sammelten die Kinder nach der Eröffnungsfeier ein, indem sie Tafeln oder Schultüten mit den Namen ihrer Schützlinge hochhielten. © Claudia Engel

Maria Lindenhof? Dorsten spricht nur noch von der „Stadtkrone“. Ein Jahr mit beeindruckender Bürgerbeteiligung ist vorbei. Dazu zählte auch der Sternlauf der elf Dorstener Stadtteile. Wobei „Lauf“ nur die halbe Wahrheit ist: Hunderte kamen mit dem Rad und gaben ein beeindruckendes Zeichen, dass Dorsten zusammenhält.

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Die Stadtkrone auf Maria Lindenhof hat die Herzen der Dorstener erreicht, zum Beispiel beim großen Sternlauf der Stadtteile. © Guido Bludau

Meckern kann ja jeder, aber Uwe Kähler packte es an: Der Dorstener organisierte ein Bürgerbegehren gegen den Neubau des Kreishauses in Recklinghausen. Schnell zeichnete sich ab, dass er ausreichend Stimmen gegen diese „Geldverschwendung“ zusammenbekommen würde. Da lenkte die Mehrheit im Kreistag ein und kippte den Beschluss. Mehr Basisdemokratie geht wohl nicht.

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Uwe Kähler initiierte ein Bürgerbegehren gegen den Neubau des Kreishauses. © Stefan Diebäcker

Das Ausscheiden der deutschen WM-Fußballer hat den Machern des Stadtstrandes am Platz der Deutschen Einheit natürlich weh getan. Aber Luca Schlotmann & Co. machten das Beste daraus und feierten mit vielen Dorstenern ein paar andere Partys. Und am Ende sprang noch eine schöne Spendensumme für Dorstener Institutionen heraus.

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Am Stadtstrand wurde im Sommer ausgiebig gefeiert, auch ohne WM-Fußball. © Ralf Pieper

Der erste Abschnitt der Fußgängerzone ist so gut wie fertig, und endlich können sich die Dorstener an der oberen Lippestraße ein Bild von der gelungenen Sanierung machen. Die ist für manche Kaufleute in der Bauphase zwar schmerzhaft, aber letztlich bekommt Dorsten in den nächsten Jahren wohl eine „neue“ Altstadt, die sich sehen lassen kann.

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Der Anfang ist gemacht. Auf dem oberen Teil der Lippestraße ist schon zu erkennen, wie die Fußgängerzone eines Tages aussehen wird - schön! © Ralf Pieper

Fit werden an der frischen Luft - dafür gibt es in Dorsten jetzt noch eine Möglichkeit mehr und eine Ausrede weniger. Denn da ist ja der Outdoor-Sportpark auf dem alten Zechengelände in Hervest. Die Idee stammte aus dem Paul-Spiegel-Berufskolleg: Die angehenden Freizeitsportleiter des Kollegs hatten damit 50.000 Euro beim Wettbewerb „Förderturm der Ideen“ der RAG-Stiftung gewonnen.

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Die Berufsschüler machen vor, wie vielseitig man an einem der Geräte im Outdoor-Sportpark trainieren kann. © Jennifer Uhlenbruch

Die Kohleförderung in Dorsten endete bereits im Jahr 2001, doch jetzt ist endgültig überall Schicht im Schacht. Deshalb „feierte“ Dorsten mit einem Großen Zapfenstreich auf dem alten Zechengelände das Ende des Steinkohlebergbaus. Das beeindruckende Luftbild ziert inzwischen auch ein Plakat, die Kohle aus dem Verkauf geht an den Bergbauverein.

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Mit einem Großen Zapfenstreich verabschiedete Dorsten die Steinkohleförderung. © Guido Bludau

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