Diese Wirtschafts-Nachrichten bewegen Dorsten und machen Mut

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Barbara Mense ist Dorstens Unternehmerin des Jahres 2021 - eine von vielen positiven Wirtschaftsnachrichten aus der Stadt in den letzten Wochen. © Julian Schaepertoens
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Es waren spannende Wochen mit vielen positiven und hoffnungsvollen Nachrichten aus der Dorstener Wirtschaft. Wir geben einen Überblick über die Themen, die die Stadt bewegt haben.

  • Müllerin Barbara Mense ist eine Ausnahmeerscheinung in der Dorstener Wirtschaft. Der Beruf ist ihr in die Wiege gelegt worden, wie man so schön sagt. Die kleine Mühle an der Glück-Auf-Straße war früher ihr Spielplatz. Mit ihrer Schwester Jutta versteckte sich Barbara Mense (54) dort gern. Und ja: „Wir haben manchmal im Badeanzug in Getreide gebadet.“ Jetzt ist sie die Unternehmerin des Jahres 2021 in Dorsten.
  • Die alte Agathaschule am Vosskamp wird abgerissen. Die Vereinte Volksbank investiert einen zweistelligen Millionenbetrag und lässt in unmittelbarer Nähe zur Innenstadt bis zu 19 hochwertige Wohnungen, eine Arzt-Praxis und eine Aldi-Filiale bauen.
  • Die M+F Spedition investiert in die Zukunft. Aus einer alten Lkw-Waschstraße ist ein Umschlagslager mit vier zusätzlichen Rolltoren geworden. Mit einer Gesamtfläche von 15.500 Quadratmeter ist Dorsten einer der wichtigsten Standorte des Unternehmens.
  • Auf den Wasserstraßen in Dorsten und in der Region bietet er unter dem Namen „SUP-mobil-Trainer“ seit vier Jahren nebenberuflich Kurse und Ausflüge für Stand-Up-Paddel-Fans an. Doch jetzt hat sich Andre Bauer mit Geschäftspartnerin Melanie Hormann mit einem Ladenlokal in der Fußgängerzone selbstständig gemacht.
  • Anfang Dezember schließt Toom seine Filiale am Recklinghäuser Tor. Der Nachfolger, ein Discounter, steht offenbar schon in den Startlöchern, auch wenn die Eigentümer noch keine Details über ihre Pläne mit dem prägnanten Gebäude verraten wollen.
  • Die Vermarktung der ehemalige Zechenfläche ist eine Erfolgsgeschichte, auch wenn längst nicht so viele Arbeitsplätze geschaffen werden konnten wie zu Bergbau-Zeiten. Aber 20 Jahre nach der Schließung des Bergwerks Lippe ist auch die letzte Fläche in Hervest vermarktet.
  • Ein bisschen weihnachtliche Atmosphäre soll der „Winterzauber“ in der Dorstener Altstadt herbeizaubern. Davon soll auch der Handel profitieren. Der Auftakt war vielversprechend.
  • Aufbruch in eine bessere Zukunft: Die ehemaligeLadenzeile Wulfener Markt wird abgerissen, doch bevor in einigen Jahren Neues entsteht, muss entrümpelt werden – und zwar unvorstellbar viel.
  • Die Mercaden ringen seit Jahren mit Leerständen, die Acquise neuer Mieter ist gerade in Corona-Zeiten schwierig. Ein Einzelfall? Wir haben uns in Nachbarstädten umgehört und umgesehen.
  • Corona und die Lockdowns haben auch die Dorstener Blindenwerkstatt in Existenznöte gebracht. Zum Glück gab es Kunden, die in den schweren Zeiten an die Einrichtung gedacht haben.
  • Metallstückchen in der Wurst, Glassplitter im Pudding: Eine Firma aus Bayern, deren Maschinen das verhindern können, eröffnet jetzt einen Showroom am Willy-Brandt-Ring in Dorsten.
  • Das denkmalgeschützte „Kohle-Haus“ am Marktplatz in der Dorstener Altstadt wird saniert. Der Eigentümer erklärt die aufwendigen Arbeiten und berichtet, dass es auch einen neuen Mieter geben wird.
  • Als Unternehmerin des Jahres 2021 ist Müllerin Barbara Mense am 12. November ausgezeichnet worden. Nach einjähriger Corona-Pause gab es im Gemeinschaftshaus Wulfen auch wieder einen Festakt. Die schönsten Momente sind im Video zu sehen.