Die Woche in Dorsten: Kartoffeln auf der Straße, „Schreier“ wieder frei

Redakteur
Umgekippter Traktor.
Ein mit Kartoffeln beladener Traktor kippte um. © Bludau
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Bevor die neue Woche startet, blicken wir zurück auf die vergangenen sieben Tage. Diese Themen interessierten unsere Leserinnen und Leser besonders:

Nachrichten, die besonders bewegten

Hunderttausende Kartoffeln lagen am Dienstag nach einem Unfall auf der Straße. Zwei Anhänger waren umgekippt, nachdem ein Treckerfahrer von der Fahrbahn abgekommen war.

Nach sieben Monaten Untersuchungshaft ist ein als „Schreier“ bekannter Mann aus Dorsten wieder aus dem Gefängnis entlassen worden. Wie es mit ihm weitergehen soll, ist völlig offen.

Seit Anfang August hat in den Dorstener Mercaden die neue Woolworth-Filiale geöffnet. Die Kundinnen und Kunden haben eine klare Meinung zu dem Geschäft. Ein Fazit nach rund sieben Wochen.

Ein Mädchen berichtet, dass ein Mann sie an einer Dorstener Grundschule nach Schulschluss aus einem Auto heraus angesprochen habe. Laut Polizei habe es kreisweit mehrere solcher Meldungen gegeben.

Menschen und Emotionen

Der Verkaufsstand der Metzgerei Bellendorf verdeckt das Modehaus von Ingeborg Peters in Dorsten. Diese sieht darin ein grundsätzliches Problem und fürchtet um ihre wirtschaftliche Existenz.

Zu wenig Sänger bei den Proben und immer ältere Mitglieder, die sich auch wegen Corona um ihre Gesundheit sorgen: Ein Jahr vor dem 75. Geburtstag muss ein Dorstener Männerchor aufgeben.

Weil er Teile seiner Corona-Soforthilfe zurückzahlen sollte, zog der Dorstener Jonas Engelmeier vor Gericht. Es könnte ein Musterfall für viele weitere Betroffene sein.

Zum Schluss: der Sport

Diese Personalie wird in Dorsten für Gesprächsstoff sorgen: Der FC Rot-Weiss Dorsten hat mit seinem neuen Sportlichen Leiter einen echten Coup gelandet.