Glasfaser in Wulfen: Wer kommt wann ans schnelle Internet?

dzSchnelles Internet

Der Fortschritt ist in Alt-Wulfen nicht aufzuhalten. Zwischen dem Ortskern und dem Gewerbegebiet Im Köhl arbeitet die Deutsche Glasfaser am Lückenschluss.

Wulfen, Wulfen-Barkenberg

, 16.08.2020, 06:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Seit Montag (10. August) läuft der Lückenschluss für das Glasfasernetz von der Wohnbebauung Wulfen am Wittenbrink und dem Gewerbegebiet Im Köhl. Für diese Verbindung müssen nun die Bahngleise im Bereich der Straße Burenkamp unterquert werden.

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Andreas Vollmer, Projektleiter Deutsche Glasfaser, stellt bei einem Gespräch vor Ort klar, dass es sich nicht um einen neuen Baubeginn handelt, sondern nur um den Lückenschluss zwischen zwei Gebieten.

Finale Phase ist eingeläutet worden

„Wir sind gerade in der finalen Phase. Der Glasfaserausbau im Bereich des Gewerbegebiets läuft schon seit 2018. Aktuell geht es bei den Erdarbeiten nur um die Unterquerung der Bahngleise. Hier wird ein ganzes Bündel an kleinen Rohren verlegt.“

So sieht das Glasfaserkabel von innen aus: Viele bunte Schläuche, durch die die Daten fließen.

So sieht das Glasfaserkabel von innen aus: Viele bunte Schläuche, durch die die Daten fließen. © Guido Bludau

Danach werden die Lichtleiter eingezogen und diese dann verbunden. Sobald die Verbindung zur Anschlussstation steht, die im Bereich Wittenbrink liegt, können die ersten Kunden ans Netz gehen. Geplant ist dies für Anfang Oktober dieses Jahres. „Parallel dazu werden Kunden im Gewerbegebiet neu ans Netz angeschlossen, die sich nachträglich für uns entschieden haben“, sagt Andreas Vollmer.

Der Westabschnitt in Barkenberg wäre gerne dabei

Bürger im Westabschnitt von Wulfen-Barkenberg schauen sehnsüchtig über die B58 nach Alt-Wulfen. Doch sie werden sich wohl weiterhin gedulden müssen. Andreas Vollmer weiß nicht, wann Barkenberg ans schnelle Glasfasernetz angeschlossen wird: „Ich bin nur für das Gewerbegebiet Im Köhl als Projektleiter verantwortlich. Für diesen Bereich habe ich keine Informationen.“

Arbeiten springen von Straße zu Straße

Anwohner wundern sich indes, warum die Bauarbeiten von Straße zu Straße „springen“, vom Wulfener Süden in den Wulfener Norden und umgekehrt. Dazu sagt der Projektleiter: „Wir arbeiten immer nach gewissen Kartenausschnitten. Dabei kann es schon mal vorkommen, dass der eine Nachbar bereits ein Kabel vor der Tür hat und der andere nicht. Dies hat damit zu tun, dass wir parallel den Ausbau möglichst schnell vorantreiben wollen.“ Vonseiten der Stadtverwaltung Dorsten werde man gut unterstützt. „Immer da, wo alle Genehmigungen vorliegen, wird gearbeitet.“

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Den weiteren Zeitrahmen kann Andreas Vollmer nicht eingrenzen: „Immer mal wieder passieren unvorhergesehene Sachen. Dadurch kommt es zu Verzögerungen. Die Stadt Dorsten tut viel, um den Ausbau voranzutreiben. Wir sind ständig im Gespräch auch mit den anderen zuständigen Behörden und den Anliegern.“

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