Der Wochenmarkt in der Dorstener Altstadt muss umziehen

Baustelle

Der Wochenmarkt wird noch bis zum Ende der Osterferien seine Stände in der Recklinghäuser Straße und über das Recklinghäuser Tor hinaus bis zum Platz der Deutschen Einheit aufbauen.

Dorsten

25.03.2019, 09:45 Uhr / Lesedauer: 2 min
Der Wochenmarkt in der Dorstener Altstadt muss umziehen

Andreas Unnebrink ist Sprecher der Markthändler. © Jennifer Riediger

Ab dem 29. April (Montag) zieht der Markt dann bis zum Ende der Arbeiten um in den bereits fertiggestellten Teil der Lippestraße sowie auf den Lippetorplatz. Auf diese Lösung für die Dauer der Erneuerungsarbeiten in der Fußgängerzone verständigten sich Markthändler und Stadt Dorsten nun in einem Abstimmungsgespräch.

„Wir leben davon, dass die Kunden uns finden.“
Andreas Unnebrink, Sprecher der Markthändler

Die Arbeiten zur Erneuerung der Innenstadt verändern Dorstens gute Stube andauernd und sind mit unvorhersehbaren Überraschungen verbunden, die auch Zeitplanungen verändern. Nachdem die Baustelle bis auf den Marktplatz vorgerückt ist, war es den Händlern deshalb wichtig, dass die Zahl ihrer Umzüge möglichst begrenzt bleibt. „Wir leben davon, dass unsere Kunden uns finden. Deshalb können wir nicht andauernd an anderen Standorten aufbauen“, wird Marktsprecher Andreas Unnebrink in einer Pressemitteilung zitiert.

Der Stadt Dorsten ist es ebenso wichtig, dass die Markthändler gut durch die Bauzeit begleitet werden. Bürgermeister Tobias Stockhoff in der Pressemitteilung: „Der Wochenmarkt ist ein bedeutender und lebendiger Teil unserer Altstadt. Viele Händler sind an drei Tagen in der Woche für ihre Kunden da, tragen gemeinsam mit engagierten Einzelhändlern dazu bei, unsere Stadt attraktiv zu machen. Deshalb hat der Wochenmarkt in der für alle anstrengenden und mit vielen Herausforderungen verbundenen Bauzeit Vorfahrt vor vielen anderen Interessen.“

„Der Wochenmarkt hat Vorfahrt vor vielen anderen Interessen.“
BÜRGERMEISTER TOBIAS STOCKHOFF

Die Recklinghäuser Straße als Quartier für den Wochenmarkt wird von den Kunden gut angenommen. Deshalb war es den Händlern wichtig, hier noch das Ostergeschäft machen zu können. Dafür nehmen sie auch das Risiko in Kauf, dass einzelne Stände eventuell vorübergehend ersten Bauarbeiten in diesem Teil der Innenstadt weichen müssen: Voraussichtlich ab Anfang April beginnt eine Fachfirma in der Recklinghäuser Straße damit, Hausanschlüsse der Kanalisation zu erneuern. Dafür müssen für jeweils zwei bis vier Tage kleine Baugruben aufgeworfen. Es kann dann passieren, dass einzelne Händler den Arbeiten weichen und auf den Platz der Deutschen Einheit am Toom-Markt umziehen müssen.

Erster Teil der „runderneuerten Innenstadt“ bis Ende der Ferien fertig

Bis zum Ende der Osterferien werden die Pflasterarbeiten in der Lippestraße voraussichtlich abgeschlossen und wird der erste Teil der „runderneuerten“ Innenstadt fertiggestellt sein. Auf diesen Flächen sowie dem Lippetorplatz wird der Wochenmarkt dann nach den Osterferien (also ab dem 29. April) und bis zum Ende der Arbeiten zur Erneuerung der Innenstadt insgesamt zu finden sein. Wenn die Händler dies wünschen, können sie mit der fortschreitenden Fertigstellung der neuen Oberflächen auch eher wieder in Richtung Marktplatz wandern.

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