Der Indupark Dorsten/Marl ist komplett vermarktet

Eine Erfolgsstory

Als "Erfolgsstory" und "leuchtendes Beispiel für die interkommunale Zusammenarbeit" haben Vertreter aus Dorsten und Marl am Freitag das gemeinsame Industriegebiet bezeichnet. Das 70 Hektar große Areal ist nach mehr als zwölf Jahren komplett vermarktet.

Dorsten

, 16.09.2016, 15:41 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der Indupark Dorsten/Marl ist komplett vermarktet

Auf Marler Seite im Indupark entsteht derzeit eine Großküche, die auch das Dorstener St.-Elisabeth-Krankenhaus beliefern wird.

20 Firmen haben sich diesseits und jenseits der Stadtgrenze auf der ehemaligen Steag-Fläche niedergelassen, die einstmals für ein Steinkohlekraftwerk reserviert war. Die Gewerbesteuer teilen sich beide Städte.

Mehr als 1000 Arbeitsplätze

Mehr als 1000 Arbeitsplätze wurde seit 2004 in der Region geschaffen. Wenn die Bertelsmann-Tochter Arvato, die vor wenigen Wochen mit dem Bau ihres Logistikzentrums an der B 225 in Dorsten begonnen hat, in einigen Jahren die dritte Ausbaustufe abgeschlossen hat, gibt es laut Klaus Langenberg im Indupark weit über 2000 Jobs.

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„Die damalige politische Zielsetzung wäre damit deutlich übertroffen“, freute sich der Geschäftsführer der Projektgesellschaft bei der Abschlussveranstaltung. Bürgermeister Tobias Stockhoff und sein Amtskollege Werner Arndt (CDU) würdigten die reibungslose Zusammenarbeit der beiden Städte. Deutlich werde dies zum Beispiel an dem Umstand, so Stockhoff, dass mit den Dorstener Drahtwerken und der Kaffeerösterei Tempelmann zwei Dorstener Unternehmer auf der Marler Seite die Möglichkeit zur Erweiterung gefunden haben.

„Natürlich haben wir solche Firmen lieber in der Stadt. Aber es ist immer noch besser, sie in der Region zu halten, als wenn sie ins Münsterland oder Rheinland abwandern.“ Andere Städte könnten von so einer Kooperation lernen.

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