An seinem Manta habe er zehn Jahre lang geschraubt, erklärt Jörg Lange. Der blau-gelbe Oldtimer wird noch in diesem Jahr im Film "Pottoriginale" zu sehen sein. © Lisa Wissing
Oldtimer-Treffen

„Der Fuchsschwanz darf nicht fehlen“ – Erstes Manta-Treffen in Dorsten

Es war eine Premiere: Jörg Lange hat das erste Manta-Treffen in Dorsten organisiert. Die Resonanz war riesig, Fuchsschwanz, Vokuhila-Frisur und „Mantaplatte“ inklusive.

Bei strahlendem Sonnenschein kamen am Sonntag (12. September) über 40 Opel Manta auf dem Wenger Höfe in Dorsten zusammen. Auch Jörg Lange präsentierte stolz seine Oldtimer. Er hat Dorstens erstes Manta-Treffen veranstaltet. Die Idee dazu kam ihm spontan und fand direkt Anklang.

Autofreunde sehen sich „endlich nicht nur digital“

„Wir haben eine große Gruppe, in die ich dann geschrieben habe. Viele waren sofort begeistert“, erzählt der Besitzer von drei Manta-Modellen. Um den großen Andrang abzufangen, gab es eine Teilnehmerliste. Insgesamt 45 Besitzer des Kultautos meldeten sich für das Treffen auf dem Platz an der Wenger Höfe an.

Darunter Gelsenkirchener, Heinsberger und Berliner Oldtimer-Liebhaber. „Es kamen sogar Teilnehmer aus Belgien mit ihrem Manta angereist. Das ist wirklich toll“, freut sich Jörg Lange. Für viele Autofans bot er damit eine Gelegenheit, eine „Mantaplatte“ zu genießen und sich live zu unterhalten. So auch für Hilmar Kerner. Er hat sich für das Treffen im 80er-Jahre Look mit „Vokuhila“-Frisur herausgeputzt.

Hilmar Kerner hat sich für den Mantatreff in Schale geworfen.
Hilmar Kerner hat sich für den Mantatreff in Schale geworfen. © Lisa Wissing © Lisa Wissing

Kultauto ist ein teures Hobby

„Es ist hervorragend, wieder mit Freunden bei so einer Gelegenheit zu reden. Sonst hat man sich ja nur geschrieben und das war einfach nicht das Gleiche“, erzählt er. Mit seinem Manta ist er aus Oberhausen angereist. Seinen Oldtimer nutzt er aber nicht für reguläre Fahrten. „Dafür ist er mir zu teuer. Was ist, wenn mir mal jemand drauf fährt?“

Denn Ersatzteile seien nur schwer zu finden und ziemlich teuer. In seinen Wagen hat er bereits mehrere tausend Euro investiert. „Das ist eben ein teures Hobby“, bestätigt auch Jörg Lange. In seine Autos habe er ebenfalls viel Geld investiert. Einer seiner Opel Mantas wird in diesem Jahr noch auf den Kinoleinwänden in Bochum zu sehen sein.

Weiterer Mantatreff in Planung

Er fährt im Film „Pottoriginale“ mit seinem blau-gelben Modell. „Der Fuchsschwanz darf natürlich nicht fehlen“, sagt er lachend. An diesem Manta hat er zehn Jahre lang geschraubt. Er dient auch als Motiv für die Sticker, die er für den Mantatreff designed hat. Darauf zu sehen ist sein Oldtimer mit dem Spruch: „Keine Bange, gleich zum Lange“.

Das Treffen fand in diesem Jahr an nur einem Tag statt. „Aber wir wollen auf jeden Fall einen zweiten Mantatreff für das nächste Jahr planen“, kündigt Jörg Lange an. Wenn es die Coronalage zulässt, dann auch mit einer größeren Anzahl an Teilnehmern. „Dann könnten auch andere Modelle neben den Mantas ausgestellt werden.“

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