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Der erste Schritt ist gemacht: So geht es mit Dorstens Fußgängerzone weiter

dzLippestraße

Der erste Abschnitt der Fußgängerzone ist fast fertig. Kunden und Geschäftsleute sind zufrieden, dass hier das Schlimmste überstanden ist. Doch im nächsten Jahr zieht die Baustelle weiter.

Dorsten

, 06.12.2018 / Lesedauer: 3 min

Die letzten Bauzäune waren noch schnell beiseite geräumt worden, aber ein goldenes Band wollte dann doch niemand mehr spannen und durchschneiden. Schließlich laufen die Passanten ja schon über die obere Lippestraße. Bei einem Baustellen-Spaziergang überzeugten sich Vertreter der Stadtverwaltung, Geschäftsleute, Mitarbeiter des Architektur-Büros und der Baufirma sowie einige Bürger am Mittwoch, dass an der Lippestraße gut gearbeitet wurde.

„Es gab viele positive Rückmeldungen“

Bürgermeister Tobias Stockhoff hat „sehr viele positive Rückmeldungen“ bekommen, „auch von der Kaufmannschaft“. Wenn man mal davon absieht, dass die neue Pflasterung erst mit achtmonatiger Verzögerung verlegt werden konnte, weil Westnetz zunächst kein Unternehmen für die Tiefbauarbeiten fand, „hat alles so gut geklappt, dass wir an manchen Stellen früher fertig waren als gedacht“, sagte Stockhoff.

Der erste Schritt ist gemacht: So geht es mit Dorstens Fußgängerzone weiter

Bei einem Baustellen-Spaziergang überzeugten sich Vertreter der Stadtverwaltung, Geschäftsleute, Vertreter des Architektur-Büros und der Baufirma sowie einige Bürger, dass an der Lippestraße gut gearbeitet wurde. © Ralf Pieper

Der Unterschied ist tatsächlich frappierend. Mit der Kombination aus beigefarbenem Klinker und dunkler Grauwacke samt Abflussrillen und der durchgehenden Wegeführung hebt sich die „neue“ Fußgängerzone deutlich von ihrer Vorgängerin und wohl auch von den verkehrsberuhigten Bereichen in vielen anderen Städten ab, freuen sich die Planer. Aber fertig ist die obere Lippestraße natürlich noch nicht. Die einheitlichen Straßenleuchten, Mülleimer, Sicherheitspoller und Sitzgelegenheiten folgen „in den nächsten Wochen und Monaten“, so Stockhoff.

„Die Baufirma war sehr zuvorkommend“

Stefanie Dornhege vom Schuhhaus Pelkmann fand bei allen Unannehmlichkeiten für die Anlieger während der Bauphase lobende Worte für die Baufirma Benning: „Die Mitarbeiter waren sehr zuvorkommend und haben Passanten geholfen, wo es nötig war.“ Sybille Eiben (Modehaus Gartz) hat von Kunden „noch keinen negativen Kommentar gehört“. Sie hat als unmittelbare Anliegerin der bisherigen Baustelle das Schlimmste überstanden, aber die Baustelle setzt sich im nächsten Jahr gen Süden fort.

Der erste Schritt ist gemacht: So geht es mit Dorstens Fußgängerzone weiter

Derzeit wird an der Hühnerstraße und Im Kühl das neue Pflaster verlegt. Im nächsten Jahr geht es in Richtung Süden weiter. © Ralf Pieper

Derzeit werden die ersten Nebenstraßen (Hühnerstraße, Im Kühl) gepflastert, im neuen Jahr geht es weiter bis zum Franziskanerkloster. „Dann machen wir einen Sprung und setzen die Baustelle ab Mai von Mensing in Richtung Essener Straße und Marktplatz fort“, bestätigte Bernd Lehmann (Stadtplanung) am Mittwoch. Die Baustellenzufahrt werde dann von der Klosterstraße zum Südwall verlegt. Der Platz vor dem Kloster wird besonders gestaltet, das dauert etwas länger.

Stadt behält den Lieferverkehr im Auge

Den Marktplatz erreichen die Bauarbeiter, sehr zum Ärger der Markthändler, wohl im Sommer, später ist die Recklinghäuser Straße an der Reihe. Ob sich die breitere Fußgängerzone zu einer „Rennstrecke“ für den Lieferverkehr entwickelt, will die Stadt im nächsten Jahr beobachten.

Der erste Schritt ist gemacht: So geht es mit Dorstens Fußgängerzone weiter

Die Bäume sind unterirdisch durch eine spezielle Halterung sturmsicher gepflanzt worden. An jedem Baum gibt es schwarze Fahrradständer. © Ralf Pieper

Eine technische Besonderheit der neuen Fußgängerzone verbirgt sich übrigens im Erdreich. Die Wurzelballen der neuen Bäume, die von schwarzen Fahrradständern eingerahmt sind, sind über eine spezielle unterirdische Halterung sturmfest gemacht worden.

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