Coronavirus

Der eindringliche Corona-Appell von Dorstens Bürgermeister im Video

Angesichts stark steigender Infektionszahlen hat Bürgermeister Tobias Stockhoff einen eindringlichen Appell an die Menschen in Dorsten gerichtet: „Ich weiß, dass ich mich auf Sie verlassen kann!“
Bürgermeister Tobias Stockhoff hat an die Menschen in seiner Stadt appelliert, in diesen schwierigen Zeiten mit Verstand und Solidarität auf die Omikron-Welle zu reagieren. © Stadt Dorsten (Screenshot)

Ein Blick auf die Zahlen genügt, um zu wissen, dass die Fallzahlen in der Corona-Pandemie auch in Dorsten weiterhin hoch sind. Der Inzidenzwert liegt zurzeit bei 259. Zum Vergleich: Vor zwei Wochen lag der Wert bei 144. 19 Neuinfektionen sind am Freitag in Dorsten gemeldet worden.

Bürgermeister Tobias Stockhoff hat sich deshalb per Video erneut an die rund 76.000 Dorstenerinnen und Dorstener gewandt. Er bittet eindringlich darum, der Pandemie auch weiterhin „mit Verstand und Solidarität“ zu begegnen.

Hinweis für

„Es gibt immer wieder neue Regeln und Verordnungen. Manchmal sind sie kompliziert und manchmal sind sie auch eine echte mentale und psychische Belastung“, sagt Stockhoff und ergänzt: „Ich weiß aber, dass ich mich auf Sie, auf die Dorstenerinnen und Dorstener, verlassen kann.“

Mit Verstand und Solidarität agiert

Seit Beginn der Pandemie, sagt Tobias Stockhoff mit Stolz, haben Institutionen wie Schulen, Kindergärten, das Krankenhaus, Arztpraxen, Altenpflegedienste, Altenpflegeeinrichtungen, Unternehmen, Vereine sowie Kolleginnen und Kollegen in öffentlichen Verwaltungen – genauso wie die überwiegende Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger – mehr als eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass Dorsten der Pandemie eben mit dem nötigen Verstand und der nötigen Solidarität begegnet.

Daher seine eindringliche Bitte an alle Dorstenerinnen und Dorstener: „Wenn Sie Menschen in Ihrem Umfeld haben, die sich infiziert haben, verhalten Sie sich bitte besonders vorsichtig. Unabhängig von Ihrem Impfstatuts gilt: Vermeiden Sie unnötige Kontakte, halten Sie sich an die Hygieneregeln, halten Sie Abstand, tragen Sie eine Maske und lüften Sie Räume gut durch.“ Auch wenn die neuen Regelungen wieder vieles erlauben, nicht alles, was rechtlich möglich ist, ist automatisch auch sinnvoll.

Mit dem Start des Impfzentrums Dorsten Ende November sei zusätzlich zum außergewöhnlichen Engagement in zahlreichen Arztpraxen in Dorsten „der Impfturbo“ gezündet worden. „Sich impfen zu lassen, reduziert zum einen die Wahrscheinlichkeit, sich mit dem Coronavirus zu infizieren. Zum anderen reduziert eine Impfung deutlich die Wahrscheinlichkeit, schwer zu erkranken, wenn man sich doch infiziert.“

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