Coronavirus

Der Anfang ist gemacht: Impfzentrum in Dorsten hat Fahrt aufgenommen

Nach einem holprigen Start sind im Dorstener Impfzentrum am ersten Tag mehrere hundert Menschen geimpft worden. Bis zum Jahresende gibt es noch zwölf weitere Impftage - mindestens.
Zum Start des Impfzentrum bildeten sich am Montagvormittag eine lange Schlange, die sich im Laufe des Tages aber weitestgehend auflöste. © Stefan Diebäcker

Der Kreis Recklinghausen hatte bei der medizinischen und technischen Ausstattung des Impfzentrums Dorsten an fast alles gedacht, gemeinsam mit der Stadt Dorsten vorbereitet und am Freitag noch in einer Nachtschicht aufgebaut, um den Treffpunkt Altstadt am Montag als Impfzentrum in Betrieb nehmen zu können. Trotzdem fehlte am Montagmorgen der Koffer mit Notfall-Medikamenten, ohne den Ärzte nicht mit den Impfungen beginnen dürfen.

Darum konnte das Impfzentrum erst mit einer guten Stunde Verspätung starten. Im Gebäude selbst lief nach Angaben der Stadtverwaltung von Anfang an alles wie geplant: Die Wartezeiten für die Aufklärungsgespräche und den eigentlichen „Pieks“ seien jeweils kurz gewesen, hieß es am Nachmittag. Menschen, die zu Beginn geimpft worden waren, sprachen indes auch davon, dass Druckerkabel, Stempel und Anmeldebögen fehlten.

Bürgermeister lobt seine Mannschaft

Bürgermeister Tobias Stockhoff wird in einer Mitteilung der Stadtverwaltung vom Nachmittag wie folgt zitiert: „Das Impfzentrum wurde von unseren Kolleginnen und Kollegen hervorragend vorbereitet. Dass in der technischen Zulieferung durch den Kreis dann doch etwas an Ausstattung fehlt, kurz bevor die Ampel auf Grün springen soll – das kann beim besten Willen niemand vorhersehen.“

Am Dienstag wird der Corona-Krisenstab zusammenkommen und den ersten Tag im Impfzentrum Dorsten analysieren. Lisa Föcker, Leiterin des Impfzentrums, betont in der Mitteilung der Stadt: „Auch nach dem verzögerten Start am Morgen können wir nach dem ersten Tag sagen, dass unser Impfzentrum leistungsstark ist. Wenn wir in den Abläufen Details noch nachsteuern können, werden wir das schnell umsetzen.“

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