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Das sind unsere Menschen des Jahres 2018 in Dorsten

dzJahresrückblick

Über sie haben die Dorstener im letzten Jahr geredet. Weil sie Außergewöhnliches geleistet haben. Das sind unsere Menschen des Jahres 2018. Die Auswahl ist natürlich ganz subjektiv.

Dorsten

, 01.01.2019 / Lesedauer: 3 min

Maria Lindenhof? Dorsten spricht nur noch von der „Stadtkrone“. Ein Jahr mit beeindruckender Bürgerbeteiligung ist vorbei. Dazu zählte auch der Sternlauf der elf Dorstener Stadtteile. Schon im Juli meinte Marion Taube: „Mehr geht eigentlich nicht.“ Die Erfinderin, Ideen- und Namensgeberin zieht sich nun zurück.

Das sind unsere Menschen des Jahres 2018 in Dorsten

Marion Taube, die Erfinderin der Stadtkrone. © Daniel Sadowski

Meckern kann ja jeder, aber Uwe Kähler packte es an: Der Dorstener organisierte ein Bürgerbegehren gegen den Neubau des Kreishauses in Recklinghausen. Schnell zeichnete sich ab, dass er ausreichend Stimmen gegen diese „Geldverschwendung“ zusammenbekommen würde. Da lenkte die Mehrheit im Kreistag ein und kippte den Beschluss. Mehr Basisdemokratie geht wohl nicht.

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Uwe Kähler initiierte ein Bürgerbegehren gegen den Neubau des Kreishauses. © Stefan Diebäcker

Wer mit 36 Jahren die Diagnose „Parkinson“ bekommt, ist erschüttert. Nadine Mattes ist aus diesem Loch herausgekommen, hat die Selbsthilfegruppe „Parkinson Youngster“ gegründet, die sich monatlich in Dorsten trifft. Sie gibt anderen Menschen Tipps zum Umgang mit der unheilbaren Krankheit und macht Mut, dass das Leben noch lange lebenswert bleiben kann.

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Nadine Mattes, schwer erkrankt, aber eine Mutmacherin. © Ralf Pieper

Die Ehrenamtsgala rückte im Frühjahr wieder einige Dorstener in den Mittelpunkt, die stellvertretend stehen für viele andere, die sich ehrenamtlich ins Stadtleben einbringen. Bürgermeister Tobias Stockhoff, Maria Allnoch (Sponsor innogy, 3.v.l.) und Ralf Schmalenbeck (Sponsor Coca-Cola, m.) gratulierten in der Aula St. Ursula (v.l.) Thorsten Gaedecke, Johanna Schaefer, Winfried Dammann und Ludger Cirkel.

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Vier Dorstener wurden bei der Ehrenamtsgala für ihr Engagement geehrt. © Ralf Pieper

Andreas Türpe hat mit seiner Vorliebe für Palmen eine Lawine losgetreten, die im Frühjahr in einer Bürgerbefragung gipfelte. So etwas gab es noch nie in Dorsten. Die Menschen in Wulfen-Barkenberg durften entscheiden, ob bei der Pflege öffentlichen Grüns ein paar „Spielregeln“ etwas lockerer ausgelegt werden dürfen. Türpe bekam die erwartete Mehrheit.

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Andreas Türpe, Palmenfreund aus Barkenberg, bekam bei der Bürgerbefragung viel Unterstützung. © Bludau

Katja und Hans Nothelle haben als erste Gebäudepaten in Dorsten das Innere des Krieger-Ehrenmals am Westgraben restauriert. Sie waren während der letztjährigen Besentage auf den maroden Zustand des Gebäudes aufmerksam geworden und hatten der Stadt spontan angeboten, dieses Überbleibsel der historischen Stadtmauer ehrenamtlich zu restaurieren und zu pflegen.

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Katja und Hans Nothelle haben als erste Dorstener Gebäudepaten das Ehrenmal am Westgraben in Schuss gebracht. © Michael Klein

Zum 14. Mal ehrte die Dorstener Zeitung den Unternehmer des Jahres in Dorsten. Ausgezeichnet wurde Jörg Meyer, Geschäftsführer des Metallwerks Kleinken. Er führt nicht nur erfolgreich das Familienunternehmen, sondern ist ehrenamtlich in Dorsten engagiert und gilt als „menschlicher Chef“. Wie zum Beweis richtete er nach der Preisverleihung eine Betriebsfeier aus.

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Jörg Meyer ist der 14. Unternehmer des Jahres in Dorsten. © Guido Bludau

Vor vier Jahren kam Familie Ankhbayar nach Deutschland. Vater Sorozonbold wollte seinen Kindern eine besserte Bildung ermöglichen. Die jüngste Tochter Ochir-Od wurde in Dorsten geboren. Jetzt wurde ihr Asylantrag abgelehnt, doch es regte sich Widerstand an vielen Stellen in Dorsten, es gab große Solidarität. Vielleicht gibt es ja noch ein wenig Hoffnung...

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Familie Ankhbayar muss zurück in die Mongolei, erfährt aber viel Solidarität in Dorsten. © Stefan Diebäcker

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