Coronavirus: Corona-Verdachtsfall an der Albert-Schweitzer-Grundschule

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An der Albert-Schweitzer-Grundschule in Dorf Hervest hat es einen Corona-Verdachtsfall gegeben. Ein Kind hatte Kontakt zu einer infizierten Person. Das Kind wurde getestet.

Dorsten, Hervest

, 24.06.2020, 11:20 Uhr / Lesedauer: 1 min

Kurz vor dem letzten Schultag am Freitag (26. Juni) hat es an der Albert-Schweitzer-Grundschule im Dorf Hervest einen Corona-Verdachtsfall gegeben. Ein Kind hatte laut Auskunft von Kreissprecher Jochem Manz Kontakt zu einer Corona-positiv getesteten Person. Für das Kind und die Familie bedeutet das: 14 Tage häusliche Quarantäne.

Auf unsere Anfrage sagte Jochem Manz am Mittwoch: „Am Montag haben wir die Informationen bekommen. Das Kind ist unverzüglich getestet worden, außerdem durfte es nicht mehr in die Schule.“ Am Mittwoch dann die Entwarnung: Der Test ist negativ ausgefallen.

In einer Woche wird das Kind erneut getestet

„Bei einem positiven Testergebnis hätten wir umgehend Bescheid gewusst“, so Manz. Glücklicherweise sei das Testergebnis aber negativ gewesen. Trotzdem werden das Kind und seine Familie in Quarantäne bleiben müssen, bis endgültig Entwarnung gegeben werden kann. Das Kind werde in einer Woche erneut getestet, sagte Manz.

Auf die anderen Schulkinder und ihre Familien, die mit der Albert-Schweitzer-Schule zu tun haben, hat dieser Verdachtsfall keine Auswirkungen: „Der Schulbetrieb läuft normal weiter bis Freitag. Dann sind Ferien“, so Manz. Ein Verdachtsfall in Reihen der Schulkinder in der Schule oder im Offenen Ganztag habe nicht automatisch eine Schulschließung zur Folge.

Zusammenhang mit Tönnies-Beschäftigtem?

Ob es in diesem speziellen Fall ein Zusammenhang mit einem in Dorsten wohnenden Tönnies-Beschäftigten gibt, konnte Jochem Manz nicht bestätigen. „Dazu liegen uns keine Informationen vor“, sagte der Kreissprecher. Die Firma Tönnies hat 7461 Mitarbeiter, die verstreut in vielen benachbarten Städten des Kreises Gütersloh, aber auch in von dem Schlachthof in Rheda-Wiedenbrück weiter entfernten Kommunen leben.

Am Mittwoch aktuell vorgelegt Coronazahlen des Kreises Recklinghausen belegen, dass das Virus in Dorsten wieder da ist: Zwei Neuinfizierte hat es seit Dienstag gegeben. Diese aktuellen Fälle wertet der Kreis aber nicht als erneuten Ausbruch der Seuche: „Das sind alles nur Einzelfälle, die miteinander nicht in Verbindung stehen“, erklärte Manz auf Anfrage.

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