Coronavirus: Afrikafreunde Wulfen spenden 2000 Euro als Soforthilfe für Malawi

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Die Afrikafreunde Wulfen, die sich schon seit vielen Jahren für die Menschen in Malawi einsetzen, stellten jetzt 2000 Euro als Soforthilfe zur Bekämpfung von COVID-19 zur Verfügung.

Wulfen

, 25.03.2020, 15:30 Uhr / Lesedauer: 1 min

Für die Menschen in unseren Projekten in Malawi in Afrika ist der Ausbruch des Coronavirus‘ eine zusätzliche, massive Bedrohung. Die Ausbreitung der Krankheit hätte fatale Folgen für die Ärmsten der Armen“, berichten Günter Hessing und Ritschi Vadder vom Vorstand der Afrikafreunde Wulfen. „Nach Kontaktaufnahme mit unserem vor Ort-Partner William Allan scheinen sich diese Befürchtungen zu bestätigen. Die hygienischen Bedingungen, die so wichtig sind, um die Verbreitung des tödlichen Virus einzudämmen, sind absolut unzureichend.“

Arme Länder benötigen eine besondere Unterstützung

Nach der Einstufung des Coronavirus‘ als Pandemie durch die Weltgesundheitsorganisation sind viele internationale Hilfsorganisationen dabei, ihre Hilfsprogramme anzupassen. Ärmere Länder mit einer extrem schwachen Infrastruktur, in denen ein gravierender Mangel an Ärzten, Krankenschwestern, Gesundheitshelfern und Krankenhäusern herrscht, benötigen besondere und dringende Unterstützung. Hier können sich die Infektionen aufgrund beengter Lebensbedingungen und mangelnder Hygiene besonders schnell ausbreiten.

Alle Schulen in Malawi sind wegen des Coronavirus‘ geschlossen

„Alle Schulen in Malawi sind geschlossen. Was Muona betrifft, stehen wir vielen Herausforderungen gegenüber. Zunächst ist es notwendig, die Menschen über das Coronavirus aufzuklären, wie es die Menschen befällt und wie man sich schützen sollte. Wir sehen immer mehr Menschen mit grippeähnlichen Symptomen, aber wir haben keine Möglichkeiten, mit Tests nachzuweisen, ob sie infiziert sind oder nicht. Für die Gemeinschaft in Muona wäre es eine große Hilfe, wenn Ihr uns mit Mitteln für die Anschaffung von Desinfektionsmitteln, Seife und Eimer zum Händewaschen, Schutzkleidung für medizinische Mitarbeiter unterstützt“, so der aktuelle Lagebericht von William Allan, der der technische Leiter des Trinity Hospitals in Muona/Malawi ist. „Wir haben deshalb beschlossen, 2000 Euro als Soforthilfemaßnahme bereitzustellen. Die Überweisung wurde bereits veranlasst“, so der Vorstand der Afrikafreunde.

Wer auch effektiv helfen möchte spendet Geld: Spendenkonto: Afrikafreunde Wulfen e.V., BIC: GENODEM1KIH, IBAN: DE42 4246 1435 0868 8743 00. Jede Spende hilft unmittelbar, denn die Afrikafreunde arbeiten ehrenamtlich.

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