Corona-Pandemie: Osterfeuer jeder Art sind verboten

Coronavirus

Im Ordnungsamt gehen derzeit viele Anfragen ein, ob Osterfeuer privat abgebrannt werden dürften, wenn die großen Veranstaltungen nicht stattfinden. Die Antwort ist eindeutig: Nein.

Dorsten

22.03.2020, 10:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Osterfeuer sind in der Regel Massenveranstaltungen und jetzt verboten. Aber auch jedes private Feuer darf nicht stattfinden.

Osterfeuer sind in der Regel Massenveranstaltungen und jetzt verboten. Aber auch jedes private Feuer darf nicht stattfinden. © Guido Bludau (Archiv)

Das teilte die Stadt jetzt mit. Gemäß der Allgemeinverfügung der Stadt Dorsten vom 17. März 2020 sind im Gebiet der Stadt Dorsten alle öffentlichen und privaten Veranstaltungen untersagt. Das umfasst auch jegliche Osterfeuer.

Die Maßnahme dient dem Infektionsschutz

„Diese Maßnahme dient dem Infektionsschutz. Alle überflüssigen persönlichen Kontakte sollen unterbleiben. Wer sich nicht daran hält, weil er selbst keine schwere Erkrankung durch das Virus fürchtet, ist im höchsten Maße egoistisch. Er ignoriert, dass Menschen im hohen Lebensalter oder mit Vorerkrankungen schwere Krankheitsverläufe und womöglich um ihr Leben fürchten müssen, wenn sie sich mit Corona infizieren“, heißt es in der Mitteilung.

„Jeder persönliche Kontakt kann eine Weitergabe der Infektion sein. Deshalb müssen wir alle uns auf die allernotwendigsten Kontakte beschränken – und dies auch nur unter Einhaltung der bekannten Hygieneempfehlungen.“

Darüber hinaus bleibe das Verbrennen jeglicher Materialien im Freien verboten nach § 7 Abs. 1 des Landesimmissionsschutzgesetzes in Verbindung mit § 15 der Ordnungsbehördlichen Verordnung über die Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung im Gebiet der Stadt Dorsten. Nach dem Verbot aller Veranstaltungen gilt auch die ansonsten übliche Ausnahme von diesen Paragrafen für Brauchtumsfeuer natürlich nicht mehr. Auch jede als „Osterfeuer“ getarnte Abfallverbrennung sei verboten.

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