Eine Gruppe der Kita an der Pestalozzistraße im Stadtteil Hardt ist derzeit wegen eines Coronafalls geschlossen © privat
Coronavirus

Corona-Fälle an einer Kita und zwei Schulen in Dorsten

An einer Kita und zwei Schulen in Dorsten gibt es aktuell Corona-Fälle. Ein größeres Ausbruchgeschehen an Schulen und Kitas beobachtet das Gesundheitsamt auch kreisweit nicht.

Eine Gruppe der Kita an der Pestalozzistraße auf der Hardt ist derzeit geschlossen. Grund ist ein Corona-Fall, wie das Gesundheitsamt im Kreis Recklinghausen bestätigte. Bereits am vergangenen Freitag informierte ein Zettel an der Kita-Tür über die geschlossene Gruppe.

Am Donnerstag davor hatte das Robert Koch-Institut eine neue Empfehlung ausgesprochen, wonach bei einem Corona-Fall in einer Kita gleich die ganze betroffene Gruppe geschlossen werden sollte.

Es ist der einzige bekannte Corona-Fall an einer Kita in Dorsten in den vergangenen zwei Wochen. Im gesamten Kreis RE gibt es aktuell Corona-Fälle an 19 Kindergärten (Stand: 22.3.). Zum Vergleich: Allein für Dorsten listet der Kita-Navigator 38 Kindergärten.

Drei Dorstener Schulen im März betroffen

Auch an Dorstens Schulen hat es zuletzt nur vereinzelt Coronafälle gegeben: Anfang März an der Albert-Schweitzer-Schule und aktuell an der Urbanusschule sowie am Gymnasium Petrinum. Es handelt sich laut Kreis jeweils um Einzelfälle.

Im gesamten Kreis Recklinghausen gibt es derzeit Corona-Fälle an 30 von 169 Schulen. Im vergangenen November waren zeitweise mehr als dreimal so viele Schulen im Kreis RE betroffen. Ein größeres Ausbruchsgeschehen habe es zuletzt weder an Schulen noch an Kitas gegeben, sagt Kreissprecherin Lena Heimers.

Schüler an weiterführenden Schulen sollen bis zum Beginn der Osterferien (29.3.) mindestens einen Selbsttest in der Schule machen. Die Schulen haben keine Meldepflicht gegenüber dem Gesundheitsamt. Nach einem positiven Selbsttest sollen Eltern des betroffenen Schülers den Hausarzt kontaktieren und einen PCR-Test veranlassen. Fällt auch der PCR-Test positiv aus, erfolgt die Meldung ans Gesundheitsamt.

Anders läuft es bei den kostenlosen Schnelltests. Hier wird das Gesundheitsamt von den Teststellen über die Ergebnisse der Schnelltests informiert. Positive Schnell- oder Selbsttests tauchen allerdings nicht den offiziellen Fallzahlen auf. Erst wenn ein PCR-Test einen positiven Schnell- oder Selbsttest bestätigt, geht der Fall in die Statistik ein.

Meiste Neuinfektionen in Altersgruppe 20-29 Jahre

Die meisten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen gab es im Kreis RE in der Altersgruppe 20 bis 29 Jahre, gefolgt von der Gruppe der 30 bis 39-Jährigen.

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Redakteur
Einst aus Sachsen nach Westfalen rübergemacht. Dort in Münster und Bielefeld studiert und nebenbei als Sport- und Gerichtsreporter gearbeitet. Jetzt im Ruhrpott gelandet. Seit 2016 bei Lensing Media.
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Robert Wojtasik

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