Dorstens Bürgermeister: „Wir sind jetzt alle in der Pflicht!“

Video-Botschaft

Bürgermeister Tobias Stockhoff ist aus dem Herbsturlaub zurück und hat sich in einer Video-Botschaft an die Menschen in Dorsten gewandt. Sein Appell: „Wir sind jetzt alle in der Pflicht!“

Dorsten

von Dorstener Zeitung

, 23.10.2020, 15:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Bürgermeister Tobias Stockhoff appelliert an das Verantwortungsbewusstsein der Dorstener.

Bürgermeister Tobias Stockhoff appelliert an das Verantwortungsbewusstsein der Dorstener. © privat

Seit zwei Wochen liegt der Inzidenzwert im Kreis Recklinghausen über 50, am heutigen Freitag schon bei knapp 116. Auch in Dorsten ist in den vergangenen Tagen ein deutlicher Anstieg des Wertes, der die Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in 7 Tagen angibt, zu beobachten. Aktuell liegt er bei über 88. Bürgermeister Tobias Stockhoff spricht von einem starken Anstieg und stellt klar: „Es ist enorm wichtig, dass die Infektionszahlen jetzt nicht noch weiter in die Höhe schnellen.“

Jetzt lesen

Die Folgen können drastisch sein: Im Nachbarland Belgien und in der Tschechischen Republik etwa sind die Infektionszahlen derart gestiegen, dass die Krankenhäuser dort an die Grenze der Belastbarkeit stoßen. Das bedeutet, dass nicht mehr alle Corona-Infizierten stationär oder gar intensivmedizinisch versorgt werden können. „Eine solche Situation müssen wir vermeiden“, sagt der Bürgermeister und nimmt jeden Einzelnen in die Pflicht:

„Verantwortungsvoll an die Regeln halten“

„Für den Kampf gegen das Corona-Virus gibt es Landesvorgaben und auch Vorgaben durch die Allgemeinverfügung des Kreises Recklinghausen. Das alles wird uns aber nicht helfen, wenn wir uns nicht verantwortungsvoll an diese Regeln halten. Jeder von uns ist jetzt gefordert. Wir müssen uns in unserem Alltag vernünftig und solidarisch verhalten.“

„Die Befolgung der AHAL-Regeln und das Herunterladen der Corona-Warn-App sind Dinge, die in unserer Verantwortung liegen, für die wir weder den Staat noch die Stadt brauchen“ sagt Tobias Stockhoff, der in der Corona-Pandemie auch weiterhin auf den Verstand und die Solidarität der Dorstener Bürgerinnen und Bürger setzt.

Lesen Sie jetzt