Coronavirus

Corona-Alarm in Dorstens Partnerstadt: Keine Kontrollen möglich

In Dorstens sächsischer Partnerstadt Hainichen steht das öffentliche Leben still. Der Inzidenzwert ist enorm hoch, das Rathaus ist geschlossen. Der Bürgermeister appelliert eindringlich.
Bürgermeister Dieter Greysinger (SPD) schilderte die dramatische Corona-Situation in Dorstens sächsischer Partnerstadt Hainichen. © Falk Bernhardt

In Mittelsachsen, aber auch in Dorstens dortiger Partnerstadt Hainichen ist die Zahl der Corona-Infektionen exorbitant angestiegen. Das berichtete Bürgermeister Dieter Greysinger (SPD) jetzt auf seiner Facebook-Seite.

Am Mittwoch (16. Dezember) um 14 Uhr wurde das Rathaus bis auf Weiteres geschlossen. „Bei einer Mitarbeiterin, die zahlreiche Kontakte mit Kolleginnen und Kollegen im gesamten Rathaus hatte, wurde Covid-19 festgestellt“, teilte Greysinger mit. Die Ratssitzung am Abend wurde abgesagt.

Stadt kann nicht mehr kontrollieren

Der Corona-Inzidenzwert in Hainichen lag am Mittwoch bei 371. Greysinger: „Ich kann es nicht verstehen, dass diese ohnehin schon hohen Zahlen immer weiter ansteigen. Wir können täglich lesen und hören, dass unsere Krankenhäuser und Intensivstationen vor Patienten überquillen.“ Zum Vergleich: Dorsten hatte am Donnerstag einen Inzidenzwert von 251,7.

Hainichens Bürgermeister richtete einen dringenden Appell an die Menschen in seiner Stadt. „Leider können wir die nächsten Tage als Stadt nicht kontrollieren, da ich alle Mitarbeiter zunächst bis Sonntag in freiwillige Quarantäne geschickt habe. Ich appelliere an alle, sich an die Regeln zu halten. Und an alle, die Personen entdecken, die sich nicht daran zu halten: Haben Sie bitte auch den Mut, die Leute anzusprechen und auf den Verstoß hinzuweisen.“

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