Bundesnotbremse im Kreis Recklinghausen tritt in Kraft: Diese Regeln gelten

Coronavirus

Die Bundesnotbremse tritt am Samstag auch in Dorsten und den übrigen Städten im Kreis Recklinghausen in Kraft. Diese Corona-Regeln gelten nun.

Dorsten

, 23.04.2021, 18:09 Uhr / Lesedauer: 2 min
In Dorsten gilt Maskenpflicht.

In Dorsten gilt Maskenpflicht in der Altstadt. © Robert Wojtasik (Archiv)

Die Bundesnotbremse im Kreis Recklinghausen tritt am Samstag (24.4., 0 Uhr) in Kraft. Sie greift ab einem Inzidenzwert von über 100. Ab einem Wert von über 165 bleiben die Schulen im Distanzunterricht, die Kitas bleiben dann ebenfalls geschlossen und dürfen nur eine Notbetreuung anbieten.

Im Kreis Recklinghausen liegt die Inzidenz schon seit geraumer Zeit bei knapp unter 200. Diese Corona-Regeln gelten jetzt:

Ausgangssperre von 22 bis 5 Uhr. Ausnahme: Weg zur Arbeit, medizinische Notfälle oder Gassigehen. Bis 24 Uhr darf man alleine draußen Sport machen oder spazieren gehen.

Private Kontakte: Ein Haushalt darf maximal eine weitere Person treffen. Diese Regelung gilt auch im privaten Raum.

Schulen: Die Schulen bleiben im Distanzunterricht, weil die 7-Tage-Inzidenz im Kreis Recklinghausen schon länger über dem Grenzwert 165 liegt. Ausnahmen für Förderschulen, Abschlussklassen und Prüfungen (gelten nicht als Unterricht) sind zulässig.

Kitas: Kindertagesstätten, Kinderhorte und Einrichtungen der Kindertagespflege müssen am Montag (26.4.) schließen. Eine Notbetreuung wird angeboten. Eltern müssen ein Formular ausfüllen und bestätigen, dass sie auf die Notbetreuung angewiesen sind. Das Formular kann auf der Website des NRW-Familienministeriums heruntergeladen werden.

„Zu einer möglichen Aussetzung der Elternbeiträge gibt es seit Februar noch keine verbindliche Vereinbarung mit dem Land“, teilte die Stadt Dorsten mit.

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Einzelhandel: Geöffnet bleiben: Lebensmittelhandel, Getränkemärkte, Reformhäuser, Babyfachmärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Optiker, Hörakustiker, Tankstellen, Stellen des Zeitungsverkaufs, Buchhandlungen, Blumenfachgeschäfte, Tierbedarfsmärkte, Futtermittelmärkte, Gartenmärkte und der Großhandel. Alle übrigen Geschäfte müssen schließen. Bestellen und Abholen (Click & Collect) ist weiterhin erlaubt.

Sport im Freien: Kontaktloser Individualsport mit maximal zwei Personen oder eigenem Haushalt ist erlaubt. Kontaktloser Gruppensport ist für fünf Kinder bis 14 Jahre erlaubt.

Körpernahe Dienstleistungen: Nur medizinische, therapeutische, pflegerische oder seelsorgerische Dienstleistungen sind erlaubt. Außerdem dürfen Friseure und Fußpfleger geöffnet bleiben, aber nur mit negativem Test in Anspruch genommen werden.

Kultur- und Freizeiteinrichtungen: geschlossen.

Gastronomie: Nur Abholung und Lieferdienst möglich.

Homeoffice: Beschäftigte sind nun verpflichtet, Homeoffice-Angebote wahrzunehmen, wenn es privat möglich ist.

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