Der Brunnen auf dem gleichnamigen Platz in der Zechensiedlung sprudelt wieder. © Michael Klein
Zechensiedlung

Brunnenplatz: Ziege, Gänse und das Schwein dürfen wieder speien

Der Brunnen auf dem gleichnamigen Platz in der Zechensiedlung ist wieder in Betrieb gegangen. Dass die Tier-Skulptur endlich erneut Wasser speit, ist dem Bergbauverein Dorsten zu verdanken.

Ziege, Gänse und das Schwein können endlich wieder speien: Der Bergbauverein hat den auf dem Brunnenplatz in der denkmalgeschützten Kolonie Fürst Leopold errichteten „Schröder-Brunnen“ wieder in Betrieb genommen.

Bis zum Saisonende im Oktober sollen „Bergmannskuh“, Borstenvieh und Geflügel jetzt wieder in das Brunnenbecken „spucken“. Mit Unterstützung der Hervest-Konferenz (Zuschuss aus dem Bürgerbudget), der RWW und aus Vereinsmitteln wurde damit ein auf zunächst dreijähriges „Versuchs-Projekt“ gestartet, den Brunnen dauerhaft wieder in Betrieb zu nehmen.

Die Stadt hatte im Zuge der Haushaltssanierung 2014 beschlossen, den Betrieb von Brunnen von der Finanzierung der Betriebskosten durch Anlieger, Sponsoren oder Vereine abhängig zu machen.

„Ausgenommen wurden lediglich die Brunnen auf dem Dorstener Markt, denen damals Stadtbaurat Holger Lohse eine besondere Bedeutung der Identifikationsstiftung zuwies“, so Vereinsvorsitzender Gerd Schute.

„Das hat bekanntlich den Tisa-Brunnen nicht vor dem späteren Abriss bewahrt“, aber auch für den Brunnenplatz als Zentrum der Kolonie habe der Brunnen unbestritten diese Bedeutung der Identifikationsstiftung.

„Deshalb war uns wichtig, dass er nicht wie der Granatapfel-Brunnen vor dem Franziskaner-Kloster trockene Erinnerung an bessere Zeiten bleibt, sondern wieder sprudelt und zum Verweilen einlädt.“

Über den Autor
Redaktion Dorsten
Geboren 1961 in Dorsten. Hier auch aufgewachsen und zur Schule gegangen. Nach erfolgreich abgebrochenem Studium in Münster und Marburg und lang-jährigem Aufenthalt in der Wahlheimat Bochum nach Dorsten zurückgekehrt. Jazz-Fan mit großem Interesse an kulturellen Themen und an der Stadtentwicklung Dorstens.
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Michael Klein

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